Lösungen · Übungssatz 18/20 — Geld, Bank & Post

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Liebe Kundinnen und Kunden, eine wichtige Information: Wegen einer Betriebsversammlung schließt unsere Filiale heute bereits um 13 Uhr, nicht wie gewohnt um 16 Uhr. Die Geldautomaten im Vorraum sind natürlich weiter für Sie da. Ab morgen gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Vielen Dank!
Teil 1 · Text 2 Guten Tag, Frau Herzog, hier ist der Paketdienst. Wir konnten Sie heute leider nicht antreffen. Ihr Paket haben wir bei Ihrem Nachbarn, Herrn Öz, abgegeben — Hausnummer 7, direkt nebenan. Sie brauchen also nicht zur Filiale zu fahren. Einen schönen Tag noch!
Teil 1 · Text 3 Und hier noch ein Tipp für alle Studentinnen und Studenten: Bei der Sparbank ist das Girokonto für euch komplett kostenlos — keine Monatsgebühr, keine Kartengebühr, null Euro! Das normale Konto kostet sonst fünf Euro im Monat. Einfach mit dem Studentenausweis vorbeikommen. Infos auf sparbank Punkt de.
Teil 1 · Text 4 Guten Tag, Herr Simon, hier ist Ihre Stadtbank — eine wichtige Sicherheitsinformation: Betrüger rufen zurzeit unsere Kunden an. Bitte nennen Sie NIEMALS Ihre Geheimzahl am Telefon! Ihre Bank fragt Sie nie danach. Wenn Sie so einen Anruf bekommen, legen Sie auf und rufen Sie uns an. Ihre Karte sperren können Sie jederzeit unter 116 116.
Teil 1 · Text 5 Guten Tag, was kann ich für Sie tun? — Ich möchte diesen Brief nach Kanada schicken. — Nach Kanada … der Brief ist etwas schwerer, ich wiege kurz. Ja, das macht 2 Euro 35. Innerhalb Deutschlands wären es nur 1,25 Euro, aber international ist teurer. Ein Einschreiben für 3,75 brauchen Sie nicht? — Nein, danke, normal reicht.
Teil 2 · Gespräch f1: So, Familie, kurze Besprechung! Diese Woche gibt es viel zu erledigen. Papa geht heute noch einkaufen, die Liste hängt am Kühlschrank. m1: Mache ich. Und du, Schatz? Du wolltest doch wegen des Sparkontos … f1: Ja, ich gehe am Dienstag zur Bank. Der Termin mit Frau Sturm ist um 15 Uhr — es geht um das neue Sparkonto für die Kinder. m1: Gut. Elif, das Geburtstagsgeschenk für Tante Ayla in Izmir liegt fertig im Flur. f2: Ich weiß, Papa! Ich bringe das Paket morgen nach der Schule zur Post. Es muss diese Woche noch weg, sonst kommt es zu spät. m1: Danke! Can, du bist doch unser Computerprofi. Die Miete für Omas Wohnung muss bis Freitag überwiesen sein. m2: Kein Problem, das mache ich heute Abend online, dauert zwei Minuten. Soll ich Oma nicht gleich die Banking-App aufs Handy laden? f1: Später vielleicht! Oma hat diese Woche schon eine Aufgabe: Sie muss das Formular für die Rente ausfüllen und unterschreiben. Das ist wichtig, Mama, ja? f2: Ich helfe dir dabei, Oma, versprochen! m1: Und Onkel Murat? Der fliegt doch am Samstag in die Türkei. f1: Genau, er muss vorher noch Geld wechseln — Euro in Lira. Er geht Freitag zur Wechselstube am Bahnhof, da ist der Kurs am besten. m1: Perfekt, dann ist ja alles verteilt!
Teil 3 · Gespräch 11 m2: Das macht 23 Euro 40. Zahlen Sie bar oder mit Karte? f2: Weder noch! Ich zahle mit dem Handy, geht das? Meine Karte habe ich zu Hause vergessen, und Bargeld habe ich auch nicht dabei. m2: Natürlich, halten Sie das Handy einfach hier an das Gerät. … Piep — schon bezahlt!
Teil 3 · Gespräch 12 m1: Entschuldigung! Sie waren gerade am Geldautomaten, oder? Da steckt noch eine Karte im Automaten! m2: Oh nein, das ist meine! Das Geld und die Schlüssel habe ich eingesteckt, aber die Karte habe ich total vergessen. Vielen, vielen Dank! m1: Gern geschehen. Schnell, bevor der Automat sie einzieht!
Teil 3 · Gespräch 13 f1: Guten Tag! Ich möchte das hier nach Indien schicken — Geschenke für meine Eltern, Bücher und Schokolade. m2: Das ist dann ein Paket, kein Brief — es wiegt 1,8 Kilo. Als Päckchen kostet es 9,89 Euro. Geld dürfen Sie übrigens nicht hineinlegen, das ist verboten. f1: Nur Geschenke, versprochen! Dann bitte als Päckchen.
Teil 3 · Gespräch 14 f2: Schon wieder zählst du dein Taschengeld, Timo! Wie viel hast du denn jetzt? m2: 112 Euro! Die Spielkonsole wollte ich ja nicht mehr — ich spare jetzt für ein richtiges Mountainbike. Das kostet 300 Euro, mit dem Geburtstagsgeld von Opa schaffe ich es bis zum Sommer! f2: Ein Fahrrad ist auch viel besser. Vielleicht legt Papa noch etwas dazu.
Teil 3 · Gespräch 15 f1: Herr Adam, gehen Sie in die Stadt? Zur Bank wollten Sie doch auch, oder? m1: Ja, aber zuerst muss ich zur Post — mein Paket lagert nur noch bis heute, danach schicken sie es zurück! Die Bank hat bis 18 Uhr auf, das mache ich danach. Und im Supermarkt war ich schon. f1: Dann beeilen Sie sich, die Post schließt um fünf!
Teil 4 · Interview m1: Herzlich willkommen bei Radio Familienzeit! Heute geht es ums Taschengeld. Zu Gast: Frau Neumann, sie arbeitet seit zwanzig Jahren bei einer Bank und berät Familien. Frau Neumann, brauchen Kinder überhaupt Taschengeld? f1: Unbedingt! Taschengeld ist die beste Schule fürs Leben. Nur mit eigenem Geld lernen Kinder: Was kostet wie viel? Reicht mein Geld? Das kann kein Schulbuch ersetzen. m1: Und sollen die Eltern kontrollieren, was die Kinder damit kaufen? f1: Nein, bitte nicht! Das Taschengeld gehört dem Kind. Auch wenn es mal etwas Unsinniges kauft — genau daraus lernt es. Eltern dürfen beraten, aber nicht kontrollieren. m1: Ab wann ist ein eigenes Konto sinnvoll? Erst ab achtzehn? f1: Viel früher! Ich empfehle das erste Konto mit zwölf Jahren. Dann lernen die Kinder überweisen und sparen, natürlich zusammen mit den Eltern. Mit achtzehn ist es zu spät zum Üben. m1: Haben Sie selbst als Kind gespart? f1: Oh ja! Zwei Jahre lang, jede Mark vom Taschengeld — für ein rotes Fahrrad. Ich weiß noch genau, wie ich es endlich kaufen konnte. Auf dieses Fahrrad war ich stolzer als heute auf mein Auto! m1: Schöne Geschichte! Und Ihre eigenen Kinder — bekommen die auch Taschengeld? f1: Natürlich, beide! Jeden Monat, pünktlich aufs Konto. Meine Tochter spart gerade für ein Konzert, mein Sohn gibt alles sofort für Eis aus. Beides ist völlig in Ordnung. m1: Frau Neumann, herzlichen Dank für die guten Tipps!

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Liebe Frau Alt, vielen Dank, dass Sie mein Paket angenommen haben! Ich möchte es heute Abend gegen 19 Uhr abholen. Passt Ihnen das? Viele Grüße, Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, höfliche Form, Frage korrekt gebildet.

Teil 2

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe am 25. Juni ein Paket nach Hamburg geschickt (Sendungsnummer DE 123 456 789). Das Paket ist bis heute nicht angekommen. Können Sie bitte nachsehen, wo es ist? Und was soll ich jetzt machen? Mit freundlichen Grüßen, Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, formelle Anrede/Gruß, Problem klar beschrieben.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Bezahlen Sie bar oder mit Karte? — Fast immer mit dem Handy, Bargeld habe ich selten dabei.
Sparen Sie? — Ja, jeden Monat einen festen Betrag, für unseren Umzug nach Deutschland.
Haben Sie als Kind Taschengeld bekommen? — Ja, und ich habe alles für Comics ausgegeben!
Schreiben Sie noch Briefe? — Selten, aber zum Geburtstag schicke ich echte Karten.

Teil 2

A: Das meiste Geld geht bei uns für die Miete weg, ungefähr ein Drittel. Danach kommt das Essen — wir kochen viel selbst, aber gutes Gemüse kostet auch. Für meine Hobbys brauche ich wenig: Bücher und ab und zu ein Konzert. Wichtig ist uns das Sparen: Jeden Monat legen wir etwas zurück, denn wir möchten bald nach Deutschland ziehen.
B: Ich kaufe beides, aber unterschiedlich: Bücher, Technik und Kleidung bestelle ich online — das ist billiger, und die Auswahl ist größer. Lebensmittel kaufe ich immer im Geschäft, ich will das Obst sehen und anfassen. Der Nachteil beim Online-Einkauf: Ich bin tagsüber nicht zu Hause, und die Pakete landen immer bei den Nachbarn. Denen schenke ich zu Weihnachten Schokolade!

Teil 3

A: Also, wir brauchen einen Plan für Selins Geschenk. Sammelst du das Geld von den Kollegen ein? B: Mache ich — aber bar oder per Überweisung? A: Lieber Überweisung, das ist einfacher. Ich schicke allen deine Kontonummer. Mein Beitrag kommt aber erst am Ersten, nach dem Gehalt! B: Kein Problem. Bis Freitag sammle ich, am Samstag kaufen wir das Geschenk. Vormittags? A: Da habe ich Deutschkurs, bis 12 Uhr. Treffen wir uns um 14 Uhr im Kaufhaus? B: Perfekt. Was schenken wir eigentlich — die Kaffeemaschine von ihrer Wunschliste? A: Ja, die kostet 89 Euro. Wenn mehr zusammenkommt, legen wir einen Gutschein dazu. B: Super Plan. Samstag, 14 Uhr, Kaufhaus!