Lösungen · Übungssatz 17/20 — Urlaub & Hotel

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Guten Tag, hier ist das Hotel Bergkrone. Sie haben für Freitag ein Zimmer reserviert. Bitte beachten Sie: Der Check-in ist erst ab 14 Uhr möglich, nicht ab 12 Uhr — wir renovieren gerade einige Zimmer. Ihren Koffer können Sie aber gern schon früher an der Rezeption abgeben. Bis Freitag!
Teil 1 · Text 2 Achtung am Gleis 8: Der Intercity nach München, planmäßige Abfahrt 10 Uhr 42, fährt heute nicht von Gleis 8, sondern von Gleis 11 ab. Ich wiederhole: Der Zug nach München fährt heute von Gleis 11. Der Zug nach Hamburg am Gleis 3 fährt planmäßig.
Teil 1 · Text 3 Guten Morgen, Frau Albers, hier ist das Reisebüro Sonnenklar. Morgen geht Ihr Flug nach Lissabon. Denken Sie bitte unbedingt an Ihren Reisepass — der Personalausweis reicht diesmal nicht. Das Ticket haben Sie ja auf dem Handy. Seien Sie bitte zwei Stunden vorher am Flughafen. Gute Reise!
Teil 1 · Text 4 Und nun das Wetter für die Küste. Morgen bleibt es den ganzen Tag sonnig, aber es weht ein starker Wind aus Nordwest — perfekt für Drachen, nicht so gut für Sonnenschirme! Kein Regen in Sicht. Erst am Wochenende wird es wieder wolkig. Die Temperaturen: angenehme 24 Grad.
Teil 1 · Text 5 Liebe Kundinnen und Kunden, nur diese Woche im Reisebüro am Markt: Alle Reisen nach Griechenland sind zwanzig Prozent billiger! Spanien-Reisen haben leider wieder normale Preise, aber Griechenland lohnt sich jetzt richtig. Kommen Sie vorbei — wir beraten Sie gern. Montag bis Samstag, 9 bis 18 Uhr.
Teil 2 · Gespräch m1: So, morgen beginnt endlich der Urlaub am See! Ich freue mich schon: Jeden Morgen gehe ich angeln, gleich nach dem Sonnenaufgang. f1: Du und dein Angeln! Ich mache diesmal gar nichts. Ich lege mich mit einem dicken Buch in den Liegestuhl und lese die ganze Woche. Ich habe drei Romane eingepackt. m1: Das hast du dir verdient. Und Mia? Was hat sie vor? f1: Mia will jeden Tag schwimmen. Sie hat sogar eine neue Schwimmbrille gekauft. Der See soll ja ganz sauber sein. m1: Stimmt. Und Leon nimmt sein Rad mit, oder? f1: Ja, er will die großen Touren um den See fahren, jeden Tag eine andere Strecke. Vierzig Kilometer am Tag — der Junge ist verrückt! m1: Haha, in dem Alter war ich genauso. Kommen Onkel Georg und Tante Rosa eigentlich auch mit? f1: Ja! Georg will unbedingt ins Heimatmuseum im Dorf, da gibt es eine Ausstellung über alte Schiffe. Du weißt ja, wie sehr er Geschichte liebt. m1: Und Rosa? Wandert sie wieder? f1: Nein, dieses Jahr nicht — ihr Knie macht Probleme. Sie nimmt ihre neue Kamera mit und will Vögel fotografieren. Sie hat extra ein großes Objektiv gekauft. m1: Na, dann bekommt die Familie ja schöne Urlaubsfotos!
Teil 3 · Gespräch 11 f2: Hast du die Flüge nach Wien gebucht? m2: Nein, fliegen ist mir zu teuer geworden — über 300 Euro! Und mit dem Auto stehen wir nur im Stau. Ich habe Zugtickets gekauft, erste Klasse, für 98 Euro. f2: Super! Im Zug kann ich wenigstens lesen.
Teil 3 · Gespräch 12 m2: Rezeption, guten Tag. Kann ich Ihnen helfen? f2: Ja, hier ist Weber, Zimmer 214. Ich bin schon am Bahnhof, aber ich glaube, ich habe etwas im Zimmer vergessen. Mein Handy und die Schlüssel habe ich … aber meine Brille finde ich nicht! m2: Einen Moment bitte … Ja, Ihre Brille liegt noch auf dem Nachttisch. Wir schicken sie Ihnen gern per Post.
Teil 3 · Gespräch 13 m1: Gehst du schon an den Strand? Nimmst du ein Buch mit? f1: Nein, heute nicht, ich will einfach nur schwimmen. Aber die Sonne ist so stark — ich nehme auf jeden Fall den Sonnenschirm mit. Die Kamera lasse ich hier, Sand ist Gift für die Technik. m1: Gut, ich komme in einer Stunde nach.
Teil 3 · Gespräch 14 f2: Na, wie ist das Frühstück im Hotel? m2: Sehr gut! Eier gibt es leider nur am Sonntag, und Kuchen esse ich morgens nicht. Aber die Brötchen sind frisch aus der Dorfbäckerei — ich esse jeden Morgen drei, mit Butter und Honig. f2: Drei Brötchen! Dann brauchst du ja kein Mittagessen.
Teil 3 · Gespräch 15 m1: Kinder, was machen wir heute? Das Schwimmbad hat leider zu, da ist heute ein Vereinsfest. f1: Dann fahren wir in die Berge! Mit der Seilbahn nach oben und dann die kleine Runde wandern. Das Museum können wir am Regentag machen. m1: Gute Idee, packt eure Rucksäcke!
Teil 4 · Interview m1: Herzlich willkommen bei Radio Reisefieber! Heute ist Frau Sandmann bei uns. Frau Sandmann, Sie sind Reiseleiterin von Beruf — richtig? f1: Ja, genau, seit zwölf Jahren. Es ist mein Traumberuf. m1: Arbeiten Sie hauptsächlich hier in Deutschland? f1: Nein, gar nicht. Ich leite vor allem Busreisen durch Italien und Frankreich, manchmal auch Spanien. In Deutschland arbeite ich fast nie. m1: Dann sprechen Sie sicher viele Sprachen? f1: Ja, vier: Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch. Spanisch lerne ich gerade — das wird dann die fünfte. m1: Wer fährt denn mit auf Ihre Reisen? Eher junge Leute? f1: Nein, die Jungen buchen ihre Reisen lieber selbst im Internet. Meine Gäste sind meistens über sechzig. Sie mögen es bequem und haben viele Fragen — das finde ich schön. m1: Haben Sie eigentlich das ganze Jahr gleich viel Arbeit? f1: Nein, der Sommer ist voll, da bin ich fast nie zu Hause. Im Winter gibt es nur wenige Reisen, da habe ich viel freie Zeit. Dann besuche ich Freunde und plane die neuen Touren. m1: Und wie sieht Ihr eigener Urlaub aus? Bestimmt eine große Weltreise? f1: Nein, ganz im Gegenteil! Ich bleibe am liebsten zu Hause, auf meinem Balkon, mit einem Buch. Nach hundert Hotelnächten im Jahr ist das eigene Bett der schönste Ort der Welt. m1: Das verstehe ich gut. Frau Sandmann, herzlichen Dank!

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Guten Abend, mein Zug hat leider zwei Stunden Verspätung. Ich komme erst gegen 23 Uhr im Hotel an. Bis wann ist der Check-in heute möglich? Vielen Dank! Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, höfliche Form, Uhrzeit + Grund klar genannt.

Teil 2

Liebe Frau Berg, vielen Dank für den schönen Aufenthalt in Ihrer Ferienwohnung — wir haben uns sehr wohl gefühlt. Leider habe ich meine blaue Jacke im Schrank im Schlafzimmer vergessen. Können Sie sie mir bitte per Post schicken? Ich bezahle natürlich das Porto. Viele Grüße, Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, halbformelle Anrede/Gruß, höfliche Bitte mit „Können Sie …?“.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Wohin fahren Sie gern in den Urlaub? — Am liebsten ans Meer, zum Beispiel nach Goa.
Was ist besser für Sie: Meer oder Berge? — Die Berge, weil ich gern wandere.
Wie packen Sie Ihren Koffer? — Immer am letzten Abend, und ich vergesse immer etwas!
Kaufen Sie Souvenirs? — Ja, ich bringe immer einen Magneten für den Kühlschrank mit.

Teil 2

A: Mein perfekter Urlaub dauert zwei Wochen und ist am Meer, vielleicht in Griechenland. Ich fahre am liebsten mit meiner Frau. Am Vormittag schwimmen wir und liegen am Strand, am Nachmittag machen wir einen Spaziergang durch die Altstadt. Abends essen wir in kleinen Restaurants — Fisch und Salat. Einmal in der Woche machen wir einen Ausflug mit dem Boot.
B: Meine letzte Reise war im März. Wir sind mit dem Zug nach Jaipur gefahren, das hat sechs Stunden gedauert. Das Wetter war sehr heiß, über 35 Grad. Wir haben das große Schloss besucht und viel fotografiert. Das Beste war das Essen auf dem Markt am Abend — und ein Elefant hat direkt vor unserem Hotel gestanden!

Teil 3

A: Also, um 8 will ich unbedingt ausschlafen — kein Frühstück vor 10! B: Gut, ich jogge um 8 im Tiergarten und wir frühstücken um 10 zusammen. Danach ins Museum? A: Ja, um 11. Aber um 12 muss ich kurz mit der Arbeit telefonieren, nur eine halbe Stunde. B: Okay, dann Mittagessen um 13 Uhr. Um 14 habe ich leider einen Friseurtermin. A: Kein Problem, um 16 Uhr treffe ich sowieso meinen Freund Jan. Treffen wir uns um 17.30 am Hotel? B: Perfekt — dann essen wir um 18 Uhr etwas Schnelles und gehen um 19.30 zum Theater los.