Hören
1b · 2b · 3b · 4c · 5b · 6b · 7a · 8e · 9d · 10c · 11a · 12a · 13b · 14a · 15a · 16ja · 17nein · 18ja · 19nein · 20nein
Transkripte
Teil 1 · Text 1
Guten Tag, Frau Ionescu, hier ist Makler Behrens. Es geht um die Wohnung in der Lindenallee. Die Besichtigung heute um 17 Uhr muss ich leider absagen — der Mieter ist krank. Neuer Termin: morgen, gleiche Uhrzeit, also 17 Uhr. Bitte klingeln Sie einfach bei Nummer 12. Bis morgen!
Teil 1 · Text 2
Herzlich willkommen zur Besichtigung! Bevor wir hineingehen, kurz die wichtigsten Fakten: Die Wohnung hat 65 Quadratmeter. Das Bad ist älter, aber gepflegt. Die Küche wurde letzten Monat komplett neu eingebaut — Herd, Kühlschrank, alles neu! Die Fenster sind von 2010. So, und jetzt hinein!
Teil 1 · Text 3
Guten Tag, Herr Lang, hier ist die Hausverwaltung Krone. Schön, dass Sie die Wohnung nehmen möchten! Zum Vertragstermin am Freitag bringen Sie bitte unbedingt Ihren Gehaltsnachweis mit — der fehlt uns noch. Die Kaution überweisen Sie erst nach dem Vertrag. Bis Freitag um 14 Uhr!
Teil 1 · Text 4
Hallo Schatz, ich bin's. Die Umzugsfirma hat gerade angerufen: Der Wagen kommt am Samstag doch nicht um 7 Uhr — die haben vorher noch einen kleinen Auftrag. Sie sind erst um 9 Uhr bei uns. Also können wir eine Stunde länger schlafen! Die Helfer kommen trotzdem um 8, die trinken dann erstmal Kaffee. Bis heute Abend!
Teil 1 · Text 5
Guten Tag, hier ist das Wohnungsbüro Stern, Sie hatten nach zwei Wohnungen gefragt. Leider ist die Wohnung in der Bergstraße seit gestern vergeben. Aber die Wohnung am Stadtpark ist noch frei! Drei Zimmer, Balkon, 890 Euro. Wenn Sie Interesse haben, rufen Sie uns schnell zurück — es gibt viele Anfragen.
Teil 2 · Gespräch
m1: So, alle Kartons sind oben! Womit fangen wir an? Das Sofa haben die Helfer ja schon ins Wohnzimmer gestellt.
f1: Zum Glück, das war das Schwerste! Ich finde, als Nächstes bauen wir das Bett auf. Heute Nacht wollen wir ja schlafen — das Bett kommt natürlich ins Schlafzimmer, an die Wand ohne Fenster.
m1: Gut. Und der neue Kühlschrank? Der steht noch im Flur und ist im Weg.
f1: Der muss sofort in die Küche, er soll ja kalt werden, bevor wir das Essen einräumen. Der Anschluss ist links neben der Spüle.
m1: Mache ich gleich. Was ist mit dem Schreibtisch? Erst dachte ich, wir stellen ihn ins Schlafzimmer …
f1: Nein, bitte nicht! Wir haben doch extra das kleine Zimmer als Arbeitszimmer geplant. Der Schreibtisch kommt dorthin, ans Fenster — da ist das Licht am besten.
m1: Stimmt. Deine Mutter hat uns übrigens Blumen geschenkt, die stehen noch unten im Auto.
f1: Oh, wie lieb! Die stellen wir auf den Balkon, in die Blumenkästen. Da bekommen sie Sonne.
m1: Und die alte Stehlampe von deinem Opa? Wohnzimmer?
f1: Da steht ja schon der Fernseher-Karton … Nein, die Lampe stellen wir in den Flur! Der ist so dunkel, da brauchen wir Licht. Passt perfekt.
m1: Der Flur, gute Idee. So, und jetzt: Pizza bestellen!
Teil 3 · Gespräch 11
f2: Herr Beck? Hier ist Frau Roth aus dem dritten Stock. In meinem Flur geht seit gestern das Licht nicht mehr.
m2: Haben Sie die Birne schon gewechselt? Manchmal ist es nur das.
f2: Ja, natürlich — es liegt nicht an der Birne. Der Herd und die Waschmaschine funktionieren normal, nur das Licht nicht. Können Sie heute vorbeikommen?
m2: Ich komme gegen 16 Uhr, dann sehe ich mir die Leitung an.
Teil 3 · Gespräch 12
m1: So, Herr Malik, fast geschafft. Die Kaution haben Sie ja schon überwiesen, sehr gut.
f1: Bargeld brauchen Sie also keines mehr. Aber ein Papier fehlt noch: Bitte füllen Sie dieses Formular für die Stadtwerke aus — sonst haben Sie nächste Woche keinen Strom.
m1: Ah, das mache ich sofort. Haben Sie einen Stift?
Teil 3 · Gespräch 13
f1: Die Wohnung ist unser! Was kaufen wir zuerst? Ich träume ja von einem großen Sofa.
m2: Ich auch, aber ohne Kühlschrank können wir nicht leben — das Essen wird sonst schlecht. Der kommt zuerst. Das Sofa kaufen wir nächsten Monat, und der alte Fernseher tut es noch.
f1: Okay, vernünftig. Samstag fahren wir zum Elektromarkt.
Teil 3 · Gespräch 14
f2: Und? Habt ihr eine Wohnung gefunden? Die am Bahnhof?
m1: Nein, die am Bahnhof war zu laut, und die am Markt zu teuer. Wir haben die Wohnung direkt am Stadtpark genommen! Morgens joggen zwischen den Bäumen — ein Traum.
f2: Wie schön! Da werde ich euch oft besuchen.
Teil 3 · Gespräch 15
m2: So, Frau Weiß, herzlich willkommen im Haus! Hier ist Ihr Schlüsselbund: Haustür, Wohnungstür, Briefkasten und Keller — vier Schlüssel.
f1: Vielen Dank! Und was mache ich mit der Post von der alten Mieterin?
m2: Briefe legen Sie einfach bei mir in den Kasten, ich schicke sie weiter.
Teil 4 · Interview
m1: Guten Abend bei Radio Hauptstadt! Wohnungssuche — für viele ein Albtraum. Unsere Expertin heute: Frau Lindqvist, seit fünfzehn Jahren Maklerin. Frau Lindqvist, wie viele Wohnungen zeigen Sie pro Woche?
f1: Viele! Zwölf bis fünfzehn Besichtigungen jede Woche, manchmal mehr. Der Markt ist voll — zu einer schönen Wohnung kommen oft achtzig Bewerbungen.
m1: Was suchen die Leute am meisten? Große Familienwohnungen?
f1: Nein, das denken viele, aber es stimmt nicht. Am meisten gesucht sind kleine Wohnungen, ein bis zwei Zimmer. Immer mehr Menschen leben allein — die kleinen Wohnungen sind zuerst weg.
m1: Was ist Ihr wichtigster Tipp für Bewerber?
f1: Die Mappe! Eine komplette Bewerbungsmappe mit allen Unterlagen: Gehaltsnachweis, Schufa, Ausweiskopie. Wer die bei der Besichtigung schon dabei hat, ist ganz vorn. Die Vermieter wollen Sicherheit.
m1: Und bei der Besichtigung selbst — lieber still sein und nicht stören?
f1: Um Himmels willen, nein! Stellen Sie Fragen! Wie hoch sind die Nebenkosten? Wie alt ist die Heizung? Wer fragt, zeigt echtes Interesse — das mögen Vermieter. Wer nur schweigt, wird vergessen.
m1: Letzte Frage: Sie kennen den Markt perfekt. Ihre eigene Wohnung haben Sie sicher sofort gefunden?
f1: Schön wäre es! Ich habe über ein Jahr gesucht, länger als viele meiner Kunden. Bei der eigenen Wohnung ist man eben besonders kritisch. Aber jetzt wohne ich perfekt — und ziehe nie wieder um!
m1: Das verstehen wir! Herzlichen Dank, Frau Lindqvist.
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Wohnen Sie in einer Wohnung oder in einem Haus? — In einer Mietwohnung im zweiten Stock.
Sind Sie schon einmal umgezogen? — Ja, dreimal! Der letzte Umzug war vor zwei Jahren.
Wie sind Ihre Nachbarn? — Sehr nett, mit der Familie nebenan grillen wir manchmal.
Was ist Ihnen wichtiger: Balkon oder Garten? — Ein Balkon reicht mir, ein Garten ist viel Arbeit.
Teil 2
A: Meine Traumwohnung liegt in einer ruhigen Straße, aber nur zehn Minuten vom Zentrum. Sie hat drei Zimmer und einen großen Balkon nach Süden — dort frühstücke ich im Sommer. Ganz wichtig: ein helles Arbeitszimmer, weil ich oft von zu Hause arbeite. Und eine moderne Küche! Ich wohne dort mit meiner Frau. Ein Haus brauche ich nicht — eine schöne Wohnung reicht.
B: Mein letzter Umzug war vor zwei Jahren, im Sommer. Wir haben eine größere Wohnung gebraucht, weil ich ein Arbeitszimmer wollte. Zwei Freunde und mein Bruder haben geholfen, und für die schweren Möbel hatten wir eine kleine Firma. Der Tag war anstrengend — 35 Grad! Aber am Abend haben wir zusammen auf dem Boden Pizza gegessen. Das war schön.
Teil 3
A: Der Makler hat vier Termine. Dienstag um 17 Uhr kann ich nicht, ich arbeite bis 18 Uhr.
B: Schade, Dienstag wäre bei mir gut. Mittwoch um 12?
A: Da habe ich nur eine Stunde Mittagspause, und mein Büro ist im Zentrum — die Fliederstraße ist zu weit.
B: Und ich habe Mittwoch sowieso Schulung. Freitag um 16 Uhr?
A: Hm, um 15.30 Uhr bin ich beim Zahnarzt … das wird zu knapp.
B: Dann bleibt Samstag um 10 Uhr. Mein Training geht aber bis 11.
A: Frag doch den Makler, ob auch Samstag um 11.30 Uhr geht — dann passt es für uns beide.
B: Gute Idee, ich rufe ihn gleich an!