Lösungen · Übungssatz 13/20 — Sport & Bewegung

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Liebe Badegäste, eine wichtige Information: Unser Schwimmbad schließt heute schon um 19 Uhr und nicht wie sonst um 22 Uhr, denn wir haben ein technisches Problem. Die Sauna ist bereits ab 17 Uhr geschlossen. Ab morgen gelten wieder die normalen Öffnungszeiten. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Teil 1 · Text 2 Guten Tag, Herr Wolter, hier ist die Autowerkstatt Diehl. Ihr Auto ist leider noch nicht fertig — wir warten auf ein Teil, das erst heute um 16 Uhr kommt. Sie können den Wagen morgen ab 9 Uhr abholen. Wir haben bis 18 Uhr geöffnet. Bis morgen und auf Wiederhören!
Teil 1 · Text 3 Achtung an Gleis 5, eine Information für die Reisenden nach Hamburg: Der Zug hat heute leider 20 Minuten Verspätung. Er fällt also nicht aus und fährt auch wie geplant von Gleis 5 — er kommt nur später. Wir bitten um Entschuldigung und wünschen eine gute Reise.
Teil 1 · Text 4 Guten Tag, Frau Ebert, hier ist die Sonnen-Apotheke. Ihr Medikament ist jetzt da. Sie können es bei uns abholen — aber bitte bis Samstagmittag, danach müssen wir es zurückschicken. Heute Abend haben wir schon geschlossen, am Montag ist es zu spät. Vielen Dank und bis bald!
Teil 1 · Text 5 Und nun das Wetter für das Wochenende. Der Samstag wird leider grau: Es regnet fast den ganzen Tag, bei nur 14 Grad. Aber der Sonntag wird richtig schön — viel Sonne und 23 Grad. Wer eine Radtour plant, macht sie also besser am Sonntag. Und jetzt weiter mit Musik!
Teil 2 · Gespräch m1: Clara, du bist ja schon wieder in Sportkleidung! Macht eigentlich deine ganze Familie so viel Sport? f1: Ja, fast alle! Meine Mutter zum Beispiel geht jeden Freitag tanzen, mit ihrer besten Freundin. Salsa — sie liebt das. m1: Toll! Und dein Vater? Wandert er nicht gern? Du hast mal von Bergtouren erzählt. f1: Früher ist er viel gewandert, das stimmt. Aber seit dem Problem mit dem Knie geht das nicht mehr. Jetzt spielt er zweimal in der Woche Tennis im Verein — das geht komischerweise gut. m1: Tennis also. Und deine Schwester? Die ist doch so sportlich. f1: Ja, sie ist die Beste von uns! Sie schwimmt jeden Morgen um sechs Uhr im Hallenbad, eine ganze Stunde. Im Sommer will sie durch den Waldsee schwimmen. m1: Um sechs Uhr morgens — verrückt! Dein kleiner Bruder spielt bestimmt Fußball, oder? f1: Genau! Fußball ist sein Leben. Er trainiert dreimal die Woche, und am Samstag hat er immer ein Spiel. Wir müssen alle zuschauen kommen. m1: Und deine Großeltern? Sitzen die gemütlich auf dem Sofa? f1: Überhaupt nicht! Meine Oma joggt jeden Morgen eine halbe Stunde im Park. Sie ist 72 und schneller als ich, ehrlich! m1: Das ist ja unglaublich. Und dein Opa? Angelt er noch am See? f1: Nein, das Angeln hat er aufgegeben, das war ihm zu langweilig. Er fährt jetzt jeden Tag Rad — zum Markt, zum Kaffee mit Freunden, überallhin. Sein Auto benutzt er fast nie mehr. m1: Was für eine Familie! Im Winter fahrt ihr dann sicher alle zusammen Ski? f1: Nein, Ski fahren kann bei uns keiner — das ist uns viel zu teuer. Aber vielleicht lernen wir es ja noch!
Teil 3 · Gespräch 11 f2: Herr Fuchs, was machen Sie am Sonntag? Kommen Sie mit zur Radtour an den See? m2: Leider nein, mein Fahrrad ist kaputt. Schwimmen ist mir im Moment noch zu kalt. Ich gehe mit meinem Bruder wandern, wir wollen auf den Hügel am Waldsee. f2: Na, dann viel Spaß beim Wandern!
Teil 3 · Gespräch 12 f1: Ich fange nächste Woche mit dem Gymnastikkurs an. Eine Sporttasche habe ich schon, und meine Jacke ist auch noch gut. m1: Und Schuhe? Ohne Sportschuhe darfst du nicht in die Halle. f1: Stimmt, meine alten sind kaputt. Dann muss ich noch neue Schuhe kaufen — die gibt es ja gerade im Angebot.
Teil 3 · Gespräch 13 m2: Puh, das Training war hart! Gehen wir noch ins Café an der Ecke? f2: Das Café schließt doch um 18 Uhr, das ist schon zu. Und für das Schwimmbad bin ich ehrlich zu müde. Aber ich habe Hunger — gehen wir ins Restaurant am Markt, die haben gute Nudeln. m2: Gute Idee, nach dem Sport haben wir uns das verdient!
Teil 3 · Gespräch 14 f1: Hier, möchtest du einen Kaffee? Oder einen Orangensaft? m1: Kaffee nach dem Joggen? Nein danke! Und Saft ist mir jetzt zu süß. Ein großes Glas Wasser, bitte — das ist nach dem Sport am besten. f1: Kommt sofort, ein Wasser für den Sportler!
Teil 3 · Gespräch 15 m2: Fährst du heute mit dem Fahrrad zum Sportzentrum? f2: Nein, es regnet doch — mit dem Fahrrad wird man nass. Der Bus fährt am Sonntag nur einmal pro Stunde. Ich gehe einfach zu Fuß, das sind nur 15 Minuten, und es ist ja schon ein bisschen Training! m2: Da hast du recht. Bis später!
Teil 4 · Interview m1: Herzlich willkommen bei Radio Leine, liebe Hörerinnen und Hörer! Heute sprechen wir über das Schwimmen. Mein Gast ist Frau Sanchez, sie arbeitet als Schwimmtrainerin hier in Hannover. Guten Morgen! f1: Guten Morgen! Danke für die Einladung. m1: Frau Sanchez, wie sind Sie zum Schwimmen gekommen? f1: Das war schon sehr früh. Ich habe als Kind mit fünf Jahren schwimmen gelernt, in Spanien, am Meer. Mit zwölf war ich dann im Schwimmverein und bin Wettkämpfe geschwommen. m1: Und heute bringen Sie Kindern das Schwimmen bei? f1: Nicht nur! Kinderkurse gebe ich auch, aber meine wichtigste Arbeit ist der Kurs für Erwachsene. Da kommen Menschen zwischen 25 und 70, die nie richtig schwimmen gelernt haben. m1: Gibt es davon wirklich viele? f1: Ja, mehr als man denkt! Viele Erwachsene in Deutschland schwimmen schlecht oder gar nicht. Manche hatten als Kind Angst, andere hatten einfach nie Zeit. Das ist übrigens kein Grund für falsche Scham. m1: Wie läuft so ein Kurs für Erwachsene ab? f1: Wir treffen uns einmal in der Woche, immer am Mittwochabend um 20 Uhr, wenn das Hallenbad ruhig ist. Am Vormittag geht es nicht — da arbeiten ja fast alle. Die Gruppe ist klein, maximal acht Personen, und jeder lernt in seinem Tempo. m1: Wie lange dauert es, bis ein Erwachsener schwimmen kann? f1: Meistens drei bis vier Monate. Der schönste Moment ist immer, wenn jemand zum ersten Mal allein durch das ganze Becken schwimmt. Da klatschen alle! m1: Letzte Frage: Was machen Sie eigentlich in Ihrer Freizeit — auch Sport? f1: Natürlich! Aber nicht schwimmen, das ist ja mein Beruf. Ich fahre viel Rad und gehe im Sommer gern wandern. Ohne Bewegung kann ich nicht leben. m1: Frau Sanchez, herzlichen Dank für das Gespräch!

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Lieber Ali, ich kann heute leider nicht zum Fußball kommen. Ich bin erkältet und muss zu Hause bleiben. Können wir am Freitag zusammen spielen? Viele Grüße, Ben

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte behandelt, passende Anrede und Gruß, einfache Sätze korrekt (Präsens/Perfekt).

Teil 2

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte mich für den Yogakurs am Abend anmelden. Können Sie mir bitte sagen, wann der Kurs beginnt und was er im Monat kostet? Ich freue mich auf Ihre Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Ina Mertens

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, formelle Anrede/Gruß (Sehr geehrte … / Mit freundlichen Grüßen), Fragesatz korrekt.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Machen Sie Sport? — Ja, ich jogge zweimal in der Woche im Park.
Haben Sie ein Fahrrad? — Ja, ich fahre damit jeden Tag zur Arbeit.
Können Sie schwimmen? — Ja, aber nicht sehr gut. Ich möchte einen Kurs machen.
Gehen Sie gern spazieren? — Ja, am Sonntag gehe ich mit meiner Frau am Fluss spazieren.

Teil 2

A: Ich jogge sehr gern. Zweimal in der Woche laufe ich morgens im Park, immer vor der Arbeit. Meistens laufe ich mit meiner Nachbarin zusammen, allein ist es langweilig. Wir laufen ungefähr fünf Kilometer. Ich mache das, weil ich im Büro den ganzen Tag sitze — nach dem Laufen fühle ich mich einfach besser. Im Oktober möchte ich zum ersten Mal bei einem Stadtlauf mitmachen.
B: Für meine Gesundheit tue ich einiges. Ich gehe fast jeden Tag eine halbe Stunde spazieren, und ins Büro fahre ich mit dem Fahrrad. Beim Essen versuche ich, viel Gemüse und wenig Zucker zu essen — aber am Wochenende gibt es auch mal Kuchen! Ich schlafe ungefähr sieben Stunden. Bei der Arbeit mache ich jede Stunde eine kleine Pause und stehe auf. Nur das Rauchen — zum Glück rauche ich gar nicht.

Teil 3

A: Gehen wir am Mittwoch endlich schwimmen? Vielleicht schon um 8 Uhr vor der Arbeit? B: Um 8 Uhr frühstückst du doch mit deinen Kollegen. Geht es um 10 Uhr? A: Um 10 Uhr kann ich, aber da hast du deinen Arzttermin. Wie ist es um 12 Uhr? B: Um 12 Uhr hast du die Besprechung. Hast du um 14 Uhr Zeit? A: Ja, aber da bringst du doch dein Kind zum Sportverein. Um 16 Uhr muss ich das Auto aus der Werkstatt holen. B: Und um 18 Uhr habe ich den Elternabend in der Schule. Bleibt nur 20 Uhr. A: Um 20 Uhr ist der Geburtstag von Tante Hilde … aber da muss ich nicht lange bleiben. Das Schwimmbad hat bis 22 Uhr auf. B: Perfekt! Dann treffen wir uns am Mittwoch um 20.30 Uhr am Schwimmbad. A: Abgemacht — ich bringe die Badesachen mit!