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Transkripte
Teil 1 · Text 1
Guten Tag, hier ist das Kartentelefon der Konzerthalle Freiburg. Das Konzert der Band „Seewind“ am Freitag fällt leider aus — der Sänger ist krank. Am Samstag ist die Halle schon besetzt, deshalb ist der neue Termin am Sonntag um 19 Uhr. Ihre Karten bleiben gültig. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Teil 1 · Text 2
Hallo Miriam, hier ist Tante Rosa. Du kommst doch am Sonntag zum Familienfest? Ich habe eine Bitte: Getränke haben wir schon genug, und Brot bringt dein Onkel mit. Aber ein Nachtisch fehlt noch — kannst du vielleicht einen machen? Deinen Schokoladenpudding lieben ja alle. Danke, mein Schatz, bis Sonntag!
Teil 1 · Text 3
Liebe Kundinnen und Kunden, ein Hinweis: Zum Muttertag gibt es bei uns zehn rote Rosen für nur fünf Euro. Sie finden das Blumen-Angebot heute nicht wie sonst an der Kasse, sondern direkt am Eingang. In der ersten Etage wartet außerdem unsere Café-Ecke auf Sie. Wir wünschen Ihnen einen schönen Einkauf!
Teil 1 · Text 4
Hier ist Radio Münster mit einem Hinweis für das Wochenende: Wegen des Stadtfests ist die Innenstadt ab Freitag für Autos gesperrt, auch Taxis können nicht bis zum Marktplatz fahren. Kommen Sie am besten mit Bus und Bahn — alle Linien fahren am Wochenende öfter. Viel Spaß auf dem Fest!
Teil 1 · Text 5
Guten Tag, Frau Lindt, hier ist der Salon Haarschön. Ihr Termin morgen um 10 Uhr geht leider nicht — Ihre Friseurin ist krank. Am Donnerstag sind wir schon voll, aber am Mittwoch um 14 Uhr haben wir Zeit für Sie. Passt das? Bitte rufen Sie uns kurz zurück. Auf Wiederhören!
Teil 2 · Gespräch
f1: David, nächsten Sonntag wird Oma achtzig! Wir müssen die Woche gut planen. Gestern, am Montag, haben wir ja schon alle Gäste angerufen — zwanzig Personen kommen.
m1: Genau, das Telefonieren ist erledigt. Was machen wir morgen, am Dienstag? Sollen wir schon die Blumen holen?
f1: Nein, Blumen kaufen wir gar nicht — die bringt Tante Inge mit, das hat sie versprochen. Morgen fahren wir in die Stadt und suchen das Geschenk aus. Oma wünscht sich doch dieses warme Wolltuch.
m1: Gut, Dienstag also das Geschenk. Und am Mittwoch habe ich frei — da können wir tanzen gehen!
f1: Tanzen? Das machen wir dann auf der Feier! Am Mittwoch putzen wir die ganze Wohnung, die Gäste sollen es doch schön haben.
m1: Na gut, dann Mittwoch putzen. Am Donnerstag müssen wir dann den großen Einkauf machen, oder? Die Liste ist lang.
f1: Ja, am Donnerstag kaufen wir alles ein: Getränke, Gemüse, Käse und Wurst. Der Markt hat bis 18 Uhr offen, das schaffen wir nach der Arbeit.
m1: Und der Kuchen? Sollen wir den beim Bäcker bestellen?
f1: Nein, viel zu teuer. Am Freitag backen wir selbst — Omas Lieblingskuchen mit Äpfeln. Das Rezept habe ich von ihr.
m1: Perfekt, Freitag backen wir. Bleibt der Samstag. Bei dem schönen Wetter können wir doch für alle im Garten grillen!
f1: Grillen? Nein, Oma mag das nicht, und es soll am Wochenende auch regnen. Am Samstag kochen wir das Essen für die Feier vor — die Suppe und den Braten. Dann haben wir am Sonntag Zeit für die Gäste.
m1: Du hast recht. Also Samstag kochen — und am Sonntag feiern wir!
Teil 3 · Gespräch 11
f2: Kannst du noch Getränke für das Kinderfest morgen kaufen?
m2: Klar. Soll ich Wasser mitbringen? Oder ein paar Flaschen Wein für die Eltern?
f2: Wein bitte nicht, es ist ein Kinderfest! Und Wasser haben wir noch genug im Keller. Kauf bitte viel Apfelsaft und Orangensaft, den trinken die Kinder am liebsten.
Teil 3 · Gespräch 12
m1: Lea hat doch Freitag ihren letzten Arbeitstag. Schenken wir ihr Blumen?
f1: Blumen sind nach drei Tagen kaputt. Eine schöne Uhr ist zu teuer für uns zwei. Aber sie liest doch so gern — das neue Kochbuch von ihrem Lieblingskoch, das ist perfekt!
m1: Gute Idee, das Buch kaufe ich morgen.
Teil 3 · Gespräch 13
f2: Wo feiern wir heute Abend Herrn Bergers Jubiläum? Im Café am Dom?
m2: Das Café schließt schon um 19 Uhr, das ist zu früh. Und das Kino war letztes Mal — da kann man nicht reden. Ich habe einen Tisch im italienischen Restaurant bestellt, für acht Personen.
f2: Sehr gut, dann bis heute Abend im Restaurant!
Teil 3 · Gespräch 14
m1: Wie fahren wir am Samstag zur Hochzeit von Jana? Mit dem Auto?
f1: Lieber nicht — auf der Feier möchte ich ein Glas Sekt trinken, dann darfst du nicht fahren. Der Bus braucht drei Stunden. Wir nehmen den Zug, der fährt direkt und wir sind in einer Stunde da.
m1: Stimmt, dann kaufe ich gleich die Zugtickets.
Teil 3 · Gespräch 15
m2: Der Stand da hat leckere Bratwurst! Möchtest du eine?
f2: Nein danke, Wurst esse ich doch nicht mehr. Die Pizza hier sieht auch gut aus, aber die hatte ich schon gestern. Ich hole mir ein Fischbrötchen am Stand da drüben.
m2: Na gut, dann treffen wir uns gleich an der Bühne.
Teil 4 · Interview
m1: Willkommen bei Radio Münster! Im August ist es wieder so weit: Unsere Stadt feiert ihr großes Stadtfest. Bei mir ist Frau Krämer, sie organisiert das Fest. Guten Tag, Frau Krämer!
f1: Guten Tag! Schön, dass ich hier sein darf.
m1: Frau Krämer, machen Sie das zum ersten Mal?
f1: Oh nein, ganz und gar nicht. Ich organisiere das Fest jetzt schon zum siebten Mal. Jedes Jahr wird es ein bisschen größer — und ein bisschen schöner, finde ich.
m1: Wie lange dauert das Fest dieses Jahr?
f1: Drei Tage: Es beginnt am Freitagabend und geht bis Sonntag. Früher waren es nur zwei Tage, aber die Leute wollten mehr — also haben wir den Freitag dazugenommen.
m1: Und was kostet der Spaß? Muss man Eintritt bezahlen?
f1: Nein, der Eintritt ist frei, für alle. Das ist uns sehr wichtig. Nur das Essen und die Getränke an den Ständen kosten natürlich etwas.
m1: Was können denn Familien mit Kindern auf dem Fest machen?
f1: Sehr viel! Am Samstag und Sonntag gibt es ein großes Kinderprogramm auf dem Rathausplatz: ein Karussell, Spiele und einen Zauberer. Das Programm haben wir dieses Jahr extra größer gemacht.
m1: Eine Frage haben bestimmt viele: Was passiert, wenn es am Festwochenende regnet?
f1: Keine Sorge, das Fest fällt nicht aus! Die Konzerte gehen dann in die Stadthalle, und die Stände bekommen große Dächer. Nur das Feuerwerk müssen wir bei starkem Regen leider streichen.
m1: Dann hoffen wir auf Sonne! Frau Krämer, vielen Dank für das Gespräch.
f1: Sehr gern — und bis bald auf dem Stadtfest!
Schreiben — Musterlösungen
Teil 1
Lieber Leon, danke für die Einladung, ich komme sehr gern! Ich arbeite bis 18 Uhr und komme deshalb etwas später. Was soll ich mitbringen? Bis Samstag! Karim
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte behandelt, passende Anrede und Gruß, einfache Sätze korrekt (Präsens/Perfekt).
Teil 2
Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte am Samstag, dem 12. Juli, meinen Geburtstag bei Ihnen feiern. Wir sind zwölf Personen und möchten gern ab 19 Uhr kommen. Haben Sie auch vegetarisches Essen? Mit freundlichen Grüßen, Luisa Weiß
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, formelle Anrede/Gruß (Sehr geehrte … / Mit freundlichen Grüßen), Fragesatz korrekt.
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Wie feiern Sie Ihren Geburtstag? — Ich koche für meine Freunde und wir feiern zu Hause.
Welches Fest ist für Sie wichtig? — Diwali ist für mich sehr wichtig, da besuche ich meine Familie.
Was schenken Sie gern? — Ich schenke gern Bücher oder etwas Selbstgemachtes.
Tanzen Sie gern? — Ja, auf Hochzeiten tanze ich sehr gern, aber nicht sehr gut!
Teil 2
A: Meinen Geburtstag feiere ich meistens klein, mit meiner Frau und ein paar Freunden. Wir feiern zu Hause, denn Restaurants sind mir zu laut. Ich koche gern selbst, meistens ein indisches Essen mit viel Reis und Gemüse. Meine Freunde bringen den Nachtisch mit. Geschenke sind mir nicht so wichtig — aber über ein gutes Buch freue ich mich immer. Nach dem Essen sitzen wir lange zusammen und reden.
B: Das wichtigste Fest für meine Familie ist Diwali, das Lichterfest. Wir feiern es im Herbst. Schon am Morgen machen wir das Haus schön und stellen überall kleine Lampen auf. Meine Mutter kocht das Festessen, und es gibt viele Süßigkeiten. Am Abend kommen Verwandte und Nachbarn zu Besuch, wir tragen neue Kleidung und machen zusammen Fotos. Für die Kinder gibt es kleine Geschenke. Dieses Fest liebe ich seit meiner Kindheit.
Teil 3
A: Wir müssen Mias Party vorbereiten. Hast du am Samstag um 9 Uhr Zeit?
B: Um 9 Uhr ja, aber du wolltest doch das Auto waschen. Können wir um 11 Uhr anfangen?
A: Um 11 Uhr hast du deinen Arzttermin. Wie ist es um 13 Uhr?
B: Um 13 Uhr isst du doch bei deinen Eltern. Hast du um 15 Uhr Zeit?
A: Ja, aber da gibst du Nachhilfe. Um 17 Uhr habe ich Fußballtraining.
B: Und um 19 Uhr gehe ich ins Konzert. Hmm … das ist schwierig.
A: Weißt du was? Das Auto wasche ich am Sonntag. Dann haben wir um 9 Uhr beide Zeit.
B: Super! Also Samstag um 9 Uhr bei mir — dann planen wir die Überraschung.