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Transkripte
Teil 1 · Text 1
Guten Morgen, Herr Novak, hier ist Frau Ilg aus dem Büro. Die Besprechung heute beginnt nicht wie geplant um 10 Uhr, denn der Chef ist noch auf Reisen. Wir treffen uns jetzt um 14 Uhr im großen Besprechungsraum. Bitte bringen Sie die Unterlagen mit. Danke und bis später!
Teil 1 · Text 2
Liebe Kundinnen und Kunden, willkommen bei Elektro-Center Huber! Heute gibt es viele Geräte zum halben Preis. Die Fernseher im Angebot finden Sie aber nicht wie sonst im Erdgeschoss, sondern in der zweiten Etage. In der ersten Etage beraten wir Sie gern zu Waschmaschinen und Kühlschränken. Viel Spaß beim Einkaufen!
Teil 1 · Text 3
Und hier der Verkehr: Auf der A9 Richtung München gibt es nach einem Unfall acht Kilometer Stau. Bleiben Sie nicht auf der Autobahn — fahren Sie am besten bei Bergheim ab und nutzen Sie die Landstraße. Der Stau dauert wohl noch bis zum Abend. Gleich geht es weiter mit Musik.
Teil 1 · Text 4
Guten Tag, Herr Steiner, hier ist die Stadtbibliothek. Das Buch über Computer, das Sie bestellt haben, ist jetzt da. Sie können es ab Dienstag bei uns abholen — aber bitte spätestens bis Freitag, danach geben wir es zurück ins Regal. Am Samstag haben wir übrigens geschlossen. Auf Wiederhören!
Teil 1 · Text 5
Hallo, hier ist eine Nachricht von der Sprachschule Lingua. Ihr Deutschkurs findet heute Abend nicht in Raum 12 statt, denn dort funktioniert das Licht nicht. Sie lernen heute in Raum 21, im zweiten Stock, gleich neben der Cafeteria. Der Kurs beginnt wie immer um 18.30 Uhr. Bis heute Abend!
Teil 2 · Gespräch
f1: Tim, wir müssen endlich die Weihnachtsgeschenke für die Familie planen. Für Opa haben wir ja schon das Buch über alte Autos gekauft, das ist erledigt.
m1: Stimmt. Dann fangen wir mit Oma an. Ich wollte ihr wieder Blumen kaufen, wie jedes Jahr.
f1: Nein, bitte keine Blumen mehr! Oma möchte doch mit uns Videoanrufe machen. Ihr altes Telefon kann das nicht — wir schenken ihr ein einfaches Handy und zeigen ihr alles.
m1: Gute Idee, ein Handy für Oma! Und Papa? Er sagt immer, er kommt zu spät, weil er nie weiß, wie spät es ist.
f1: Genau, seine alte Uhr ist ja kaputt. Wir kaufen ihm eine schöne neue Uhr, das ist perfekt.
m1: Einverstanden. Bei Mama bin ich unsicher. Vielleicht eine neue Tasche? Ihre ist schon so alt.
f1: Eine Tasche findet sie bestimmt langweilig. Sie fotografiert doch so gern im Garten — mit dem Handy sind die Fotos aber schlecht. Ich habe eine kleine Kamera im Angebot gesehen, nur 99 Euro.
m1: Super, dann bekommt Mama die Kamera. Und deine Schwester? Sie hat gesagt, ihr Fernseher ist zu klein.
f1: Ein Fernseher ist uns viel zu teuer! Aber sie fängt im Herbst mit dem Studium an und braucht dringend einen Laptop zum Schreiben. Meine Eltern geben auch etwas Geld dazu.
m1: Okay, ein Laptop für die Schwester. Bleibt noch dein kleiner Bruder. Der wünscht sich doch sicher wieder etwas zum Spielen.
f1: Ja, er redet seit Wochen nur von diesem neuen Computerspiel mit den Rennautos. Das kaufen wir ihm — dann ist er glücklich.
m1: Perfekt, dann haben wir alles. Am Samstag gehen wir zusammen einkaufen!
Teil 3 · Gespräch 11
f2: Guten Tag, hier ist Winter. Ich brauche Hilfe: Mein Laptop startet seit gestern nicht mehr. Der Bildschirm bleibt einfach schwarz.
m2: Guten Tag, Frau Winter. Funktioniert denn Ihr Internet? Können Sie das am Handy prüfen?
f2: Ja, das Handy und auch der Fernseher funktionieren normal. Nur der Laptop geht nicht.
m2: Gut, dann bringen Sie den Laptop bitte morgen zu uns in den Laden.
Teil 3 · Gespräch 12
m1: Meine Tochter hat nächste Woche Geburtstag. Sie wünscht sich eine Kamera — aber die ist mir zu teuer.
f1: Wie wäre eine schöne Uhr? Die haben wir im Angebot.
m1: Eine Uhr trägt sie nie. Ich nehme das kleine Handy hier — damit kann sie ja auch fotografieren.
Teil 3 · Gespräch 13
m2: Und, hast du deinen Koffer für den Urlaub fertig? Nimmst du den Laptop mit?
f2: Nein, der Laptop bleibt zu Hause — im Urlaub will ich nicht arbeiten. Meine Kamera ist leider kaputt. Ich nehme nur ein dickes Buch mit und lese am Strand.
m2: Das klingt nach echter Erholung!
Teil 3 · Gespräch 14
f1: Kinder, der Film beginnt gleich! Aber der Fernseher zeigt schon wieder kein Bild.
m2: Sollen wir dann schnell ins Kino fahren, Mama?
f1: Nein, das Kino ist zu teuer für uns alle. Wir sehen den Film heute auf meinem Laptop — der Bildschirm ist groß genug.
Teil 3 · Gespräch 15
m1: Was möchten Sie trinken? Einen Kaffee wie immer?
f1: Heute lieber keinen Kaffee, ich habe schon zwei getrunken. Einen Orangensaft … nein, es ist so kalt draußen. Bringen Sie mir bitte einen heißen Tee mit Zitrone.
m1: Gern, ein Tee mit Zitrone kommt sofort.
Teil 4 · Interview
f1: Guten Abend und willkommen bei Radio Franken! Heute geht es um das Thema Handy. Mein Gast ist Herr Brandt aus Nürnberg — und er hat kein Smartphone. Herr Brandt, stimmt das wirklich?
m1: Ja, das stimmt. Ich habe nur ein ganz altes Telefon. Damit kann ich telefonieren und kurze Nachrichten schreiben, mehr nicht.
f1: War das schon immer so?
m1: Nein, gar nicht. Ich hatte viele Jahre ein Smartphone, wie alle. Aber vor drei Jahren habe ich gemerkt: Ich sehe jeden Tag vier Stunden auf den Bildschirm. Das war mir zu viel, und ich habe es verkauft.
f1: Leben Sie denn jetzt ganz ohne Technik?
m1: Nein, natürlich nicht. Zu Hause habe ich einen Computer. Dort schreibe ich E-Mails, kaufe Zugtickets und lese die Nachrichten. Aber der Computer bleibt zu Hause — das ist der große Unterschied.
f1: Und was sagen Ihre Freunde und Ihre Familie dazu?
m1: Meine Familie hat sich daran gewöhnt. Aber meine Freunde ärgern sich oft. Sie sagen: Man erreicht dich nie, du antwortest immer erst am Abend! Sie finden das nicht gut, das muss ich ehrlich sagen.
f1: Was hat sich in Ihrem Leben verändert?
m1: Sehr viel! Ich habe jetzt viel mehr Zeit. Früher habe ich vielleicht zwei Bücher im Jahr gelesen, heute lese ich zwei im Monat. Ich schlafe auch besser, und im Zug sehe ich aus dem Fenster statt auf einen Bildschirm.
f1: Gibt es auch Probleme?
m1: Ja, manchmal. Ohne Karten-App verlaufe ich mich öfter, und Konzertkarten gibt es oft nur online. Dann hilft mir meine Frau mit ihrem Handy.
f1: Letzte Frage: Kaufen Sie sich irgendwann wieder ein Smartphone?
m1: Nein, das habe ich nicht vor. Mir geht es ohne einfach besser. Ich bleibe dabei.
f1: Herr Brandt, vielen Dank für das interessante Gespräch!
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Wie oft benutzen Sie Ihr Handy? — Ich benutze mein Handy jeden Tag, vor allem für Nachrichten.
Was sehen Sie gern im Fernsehen? — Ich sehe gern Filme und manchmal die Nachrichten.
Was machen Sie im Internet? — Ich lese Nachrichten und kaufe manchmal Kleidung online.
Welche Musik hören Sie gern? — Ich höre gern Popmusik, am liebsten beim Kochen.
Teil 2
A: Mein Handy benutze ich sehr oft, ungefähr zwei Stunden am Tag. Am Morgen lese ich die Nachrichten und sehe nach dem Wetter. Mit meiner Familie in der Heimat telefoniere ich fast jeden Abend, meistens mit Video. Ich fotografiere auch sehr gern mit dem Handy, besonders mein Essen und meine Stadt. Nur am Sonntag lasse ich das Handy oft in der Tasche — da will ich Ruhe haben.
B: Am Abend bin ich oft müde von der Arbeit. Nach dem Essen sehe ich mit meiner Frau eine Serie, meistens eine Folge, manchmal zwei. Danach mache ich den Fernseher aus und lese noch ein bisschen im Bett — im Moment ein Buch über Berge. Musik höre ich am Abend selten, lieber am Morgen. Am Freitag telefonieren wir immer mit meinen Eltern, das ist bei uns Tradition.
Teil 3
A: Wir müssen noch das Tablet für Frau Otto kaufen. Kannst du am Donnerstag um 9 Uhr?
B: Um 9 Uhr kann ich, aber du hast doch die Besprechung mit dem Chef. Geht es um 11 Uhr?
A: Um 11 Uhr hast du die Telefonkonferenz. Wie ist es um 13 Uhr in der Mittagspause?
B: Um 13 Uhr kann ich, aber isst du da nicht mit den Kunden? Hast du um 15 Uhr Zeit?
A: Um 15 Uhr ja — aber da holst du dein Kind von der Schule ab. Um 17 Uhr muss ich zum Zahnarzt.
B: Dann bleibt nur 19 Uhr. Mein Sportkurs … den lasse ich diesmal ausfallen, das Geschenk ist wichtiger.
A: Super! Dann treffen wir uns am Donnerstag um 19 Uhr vor dem Elektro-Center.
B: Einverstanden, bis Donnerstag!