Hören
1b · 2b · 3a · 4b · 5b · 6a · 7b · 8g · 9h · 10d · 11a · 12b · 13c · 14c · 15c · 16nein · 17ja · 18nein · 19ja · 20nein
Transkripte
Teil 1 · Text 1
Hallo Sarah, hier ist Tobias. Zu meiner Wohnung kommst du heute Abend am besten mit der Straßenbahn, Linie 5 bis zur Gartenstraße. Mit dem Auto ist es schwierig, denn einen Parkplatz findest du hier nie. Und mit dem Fahrrad? Lieber nicht, der Weg ist zu weit und es soll ja regnen. Bis später!
Teil 1 · Text 2
Achtung bitte, eine Durchsage für die Reisenden nach München. Der Zug um 14 Uhr fährt heute nicht wie sonst von Gleis 3 und auch nicht von Gleis 13, sondern von Gleis 8. Ich wiederhole: Der Zug nach München fährt heute von Gleis 8. Bitte beeilen Sie sich, der Zug fährt in fünf Minuten.
Teil 1 · Text 3
Liebe Kundinnen und Kunden, eine kurze Information: Wir schließen heute schon um 18 Uhr und nicht wie sonst erst um 20 Uhr, denn morgen ist ein Feiertag. Am Montag sind wir dann wieder ab 8 Uhr für Sie da. Nutzen Sie noch schnell unser Angebot bei den Erdbeeren! Vielen Dank und einen schönen Abend.
Teil 1 · Text 4
Und jetzt das Wetter für morgen, Freitag. Am Vormittag scheint noch die Sonne, aber am Nachmittag kommen Wolken und es wird windig. Am Abend müssen Sie dann mit Regen rechnen. Nehmen Sie also einen Regenschirm mit! Die Temperaturen liegen bei angenehmen 19 Grad. Am Wochenende wird es wieder wärmer.
Teil 1 · Text 5
Guten Tag, Frau Richter, hier ist die Praxis Doktor Lang. Sie haben morgen um 10 Uhr einen Termin bei uns. Leider ist der Arzt morgen krank, der Termin fällt also aus. Können Sie stattdessen am Donnerstag um 15 Uhr kommen? Bitte rufen Sie uns noch bis heute Abend zurück und sagen Sie Bescheid. Vielen Dank!
Teil 2 · Gespräch
f1: Du, ich habe unseren Ausflug nach Dresden fertig geplant. Wir bleiben ja von Montag bis Samstag, also sechs Tage. Am Montag kommen wir erst am Abend an. Da gehen wir einfach nur nett essen — ich habe schon einen Tisch im Restaurant am Markt bestellt.
m1: Sehr gut, nach der langen Fahrt habe ich bestimmt großen Hunger. Und was machen wir dann am Dienstag?
f1: Am Dienstag möchte ich unbedingt ins Museum. Die neue Ausstellung soll wirklich toll sein. Ins Theater gehen wir an dem Tag nicht, das ist mir zu viel Kultur auf einmal.
m1: Einverstanden, Museum am Dienstag. Am Mittwoch soll das Wetter richtig warm werden. Sollen wir da vielleicht gemütlich in den Park gehen?
f1: Bei dem warmen Wetter gehen wir lieber ins Schwimmbad, das macht den Kindern viel mehr Spaß. Der Park kann warten, den machen wir ein anderes Mal.
m1: Okay, am Mittwoch also schwimmen. Am Donnerstag würde ich gern mehr von der Stadt sehen. Fahren wir mit dem Auto oder gehen wir zu Fuß?
f1: Weder noch! Wir leihen Fahrräder und machen eine schöne Radtour am Fluss. Zu Fuß ist die Stadt einfach zu groß, da sehen wir viel zu wenig.
m1: Eine Radtour, das ist eine super Idee! Für den Freitagabend habe ich noch eine Überraschung: Ich habe Karten für ein Konzert gekauft.
f1: Ein Konzert? Ich dachte, wir gehen am Freitag ins Kino. Aber ein Konzert ist natürlich viel schöner, das machen wir!
m1: Und am Samstag, bevor wir wieder nach Hause fahren — was steht da auf dem Programm?
f1: Am Samstagvormittag gehen wir noch auf den großen Markt und kaufen ein paar Geschenke für zu Hause. So ein Markt ist immer schön. Dann fahren wir zurück.
m1: Das klingt nach einer wirklich perfekten Woche in Dresden!
Teil 3 · Gespräch 11
m2: Ich muss noch schnell in die Stadt, zur Bank, Geld holen.
f2: Kannst du dann auch dieses Paket zur Post bringen?
m2: Klar. Aber zuerst gehe ich in die Apotheke, ich brauche dringend etwas gegen meine Kopfschmerzen. Bank und Post mache ich danach.
Teil 3 · Gespräch 12
f1: Nimmst du heute das Auto in die Stadt?
m1: Nein, das Auto bleibt zu Hause, meine Frau braucht es heute. Mit dem Fahrrad ist mir der Weg zu weit. Ich fahre mit dem Bus, die Haltestelle ist ja gleich um die Ecke.
Teil 3 · Gespräch 13
m2: Du suchst schon wieder etwas. Deine Brille?
f2: Nein, die Brille habe ich doch auf. Und meine Tasche liegt hier auf dem Tisch. Aber meinen Schlüssel finde ich einfach nicht — ohne Schlüssel komme ich nicht ins Auto!
Teil 3 · Gespräch 14
f1: Was möchtest du trinken, Max? Ein Glas Milch?
m2: Milch mag ich heute nicht, Mama. Und Wasser ist so langweilig. Kann ich bitte einen Apfelsaft haben?
f1: Na klar, dann hole ich dir einen Saft.
Teil 3 · Gespräch 15
m1: Treffen wir uns heute Abend im Restaurant?
f2: Ins Restaurant gehen wir doch morgen mit den anderen. Und für einen Film im Kino habe ich heute keine Zeit. Lass uns einfach ins Café gehen, einen Kaffee trinken und in Ruhe reden.
m1: Gute Idee, dann treffen wir uns um sieben im Café.
Teil 4 · Interview
m1: Herzlich willkommen bei Radio Elbe! Mein Gast heute ist Frau Vogel. Sie arbeitet als Stadtführerin hier in Dresden. Guten Tag, Frau Vogel!
f1: Guten Tag! Ich freue mich sehr, heute hier zu sein.
m1: Frau Vogel, wie lange machen Sie diese Arbeit schon?
f1: Oh, noch nicht so lange. Ich habe erst vor zwei Jahren angefangen. Vorher habe ich viele Jahre in einem Büro gearbeitet, aber das hat mir am Ende keinen Spaß mehr gemacht.
m1: Und was gefällt Ihnen an Ihrem neuen Beruf am besten?
f1: Ich bin den ganzen Tag draußen und lerne viele Menschen kennen. Nur wenn es regnet, ist die Arbeit manchmal anstrengend. Aber das gehört eben dazu.
m1: Kommen die meisten Touristen aus dem Ausland?
f1: Nein, das denken viele, aber das stimmt nicht. Die meisten kommen aus Deutschland, oft aus kleinen Städten. Nur wenige kommen aus dem Ausland.
m1: Interessant! Gibt es einen Platz, den Sie besonders gern zeigen?
f1: Ja, meinen Lieblingsplatz zeige ich immer zum Schluss: die alte Brücke am Fluss. Von dort hat man den schönsten Blick auf die Stadt. Da machen wirklich alle Fotos.
m1: Muss man für Ihre Stadtführung eigentlich bezahlen?
f1: Die normale Führung kostet zehn Euro. Aber für Kinder und für Schulklassen ist sie kostenlos, das ist mir wichtig.
m1: Und was raten Sie Besuchern, die neu in Dresden sind?
f1: Sie sollen die Stadt zu Fuß entdecken und nicht mit dem Auto fahren. Zu Fuß sieht man einfach am meisten. Ein bequemes Paar Schuhe ist wichtiger als jeder Stadtplan!
m1: Ein schöner Tipp. Frau Vogel, vielen Dank für das Gespräch!
f1: Sehr gern, auf Wiederhören!
Schreiben — Musterlösungen
Teil 1
Liebe Katrin, ich stehe gerade vor dem Bahnhof und finde das Café nicht. Der Bus hatte leider Verspätung. Wie komme ich von hier zu dir? Bis gleich, Deniz
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte behandelt, passende Anrede und Gruß, einfache Sätze korrekt (Präsens/Perfekt).
Teil 2
Liebe Elif, vielen Dank für deine Einladung nach Dresden! Ich komme sehr gern am Samstag. Mein Zug kommt um 15 Uhr am Hauptbahnhof an. Kannst du mir sagen, wie ich von dort zu deiner Wohnung komme? Ich freue mich schon! Viele Grüße, Deniz
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, halbformelle Anrede/Gruß (Liebe … / Viele Grüße), Fragesatz korrekt.
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Wo wohnen Sie? — Ich wohne in Dresden, in der Nähe vom Zentrum.
Wie kommen Sie zur Arbeit? — Ich fahre jeden Morgen mit der Straßenbahn.
Welche Sprachen sprechen Sie? — Ich spreche Türkisch, Englisch und ein bisschen Deutsch.
Was ist Ihre Lieblingsstadt? — Meine Lieblingsstadt ist Istanbul, weil sie am Meer liegt.
Teil 2
A: Ich wohne in Dresden. Die Stadt ist nicht sehr groß, aber auch nicht klein. Es gibt viele schöne alte Häuser, einen großen Fluss und viele Cafés. Der Verkehr ist gut: Es fahren oft Busse und Straßenbahnen, und man braucht kein Auto. Nur ein großer Park im Zentrum fehlt mir manchmal. Aber insgesamt lebe ich sehr gern hier, weil die Stadt ruhig und trotzdem interessant ist.
B: In einer fremden Stadt benutze ich meistens mein Handy. Die Karte auf dem Handy zeigt mir schnell den Weg. Manchmal verlaufe ich mich trotzdem, dann frage ich einfach nette Leute auf der Straße. Die meisten helfen gern. Kurze Wege gehe ich immer zu Fuß, denn so sehe ich mehr von der Stadt. Für lange Wege nehme ich lieber den Bus oder die Bahn. So finde ich fast überall hin.
Teil 3
A: Wollen wir am Sonntagvormittag mit deinem Besuch die Stadt anschauen? Vielleicht um 10 Uhr?
B: Um 10 Uhr habe ich leider meinen Deutschkurs. Geht es um 11 Uhr?
A: Um 11 Uhr muss ich mit meiner Oma telefonieren. Und um 13 Uhr?
B: Da esse ich mit meiner Familie. Hast du am Nachmittag Zeit, so um 15 Uhr?
A: Nein, um 15 Uhr muss ich zum Zahnarzt. Aber um 17 Uhr bin ich frei.
B: Um 17 Uhr wollte ich einkaufen, aber das kann ich auch am Samstag machen. Dann treffen wir uns um 17 Uhr!
A: Super! Dann zeige ich euch um 17 Uhr die Altstadt, und danach essen wir zusammen.