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Transkripte
Teil 1 · Text 1
Guten Tag, hier ist die Volkshochschule. Diese Nachricht ist für alle Teilnehmer vom Computerkurs am Mittwoch: Der Kurs fällt heute leider aus, Herr Lindt ist krank. Der Deutschkurs und der Kochkurs finden normal statt. Nächste Woche geht es wie gewohnt weiter. Vielen Dank!
Teil 1 · Text 2
Liebe Eltern der Klasse 4b, hier ist Herr Sauer. Kleine Änderung: Der Elternabend am Dienstag beginnt nicht um 19 Uhr, sondern erst um 19.30 Uhr — vorher ist noch eine Konferenz. Wir treffen uns im Klassenzimmer. Es geht um die Klassenfahrt im Juni. Bis Dienstag!
Teil 1 · Text 3
Eine Durchsage für alle Klassen: Morgen ist unser Sporttag im Stadion! Der normale Unterricht fällt aus. Bitte bringt Sportsachen und genug Wasser mit. Essen bekommt ihr von der Schule, das kostet nichts. Der Bus fährt um 8 Uhr vom Schulhof ab. Wir freuen uns!
Teil 1 · Text 4
Eine wichtige Information für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der A2-Prüfung am Samstag: Die Prüfung findet nicht wie geplant in Raum 12 statt, sondern in der Aula im Erdgeschoss — wir sind diesmal sehr viele. Bitte seien Sie um 8.30 Uhr da und bringen Sie Ihren Ausweis mit.
Teil 1 · Text 5
Liebe Leserinnen und Leser, die Stadtbibliothek macht ab Montag zwei Wochen Ferien — wir renovieren! Bitte geben Sie ausgeliehene Bücher bis Samstag um 13 Uhr zurück. Am Freitag haben wir bis 18 Uhr geöffnet, am Samstag nur bis 13 Uhr. Ab dem 15. sind wir wieder für Sie da.
Teil 2 · Gespräch
f1: Das neue Programm der Volkshochschule ist da! Frau Abel aus dem zweiten Stock hat sich schon angemeldet — sie malt wieder, Aquarell diesmal.
m1: Schön! Und Herr Yamada? Sein Deutsch ist schon richtig gut geworden.
f1: Ja, er macht weiter: Er besucht jetzt den B1-Deutschkurs, zweimal die Woche. Er sagt, für die Arbeit braucht er das unbedingt.
m1: Fleißig! Carmen wollte doch auch etwas machen — einen Fotokurs, oder?
f1: Nein, das hat sie sich anders überlegt. Sie geht mit ihrem Mann in den Tanzkurs, jeden Freitagabend. Salsa und Tango! Sie üben sogar im Treppenhaus.
m1: Haha, das habe ich schon gehört! Und Herr Olsson?
f1: Der lernt endlich kochen! Seine Frau hat immer gekocht, aber jetzt will er es selbst können. Jeden Mittwoch — und danach bringt er uns Proben. Letzte Woche gab es Lasagne.
m1: Davon will ich auch etwas! Was macht denn Frau Petit?
f1: Sie hat sich eine richtige Kamera gekauft und macht den Fotokurs. Sie fotografiert jetzt alles: den Park, die Katzen, sogar unsere Mülltonnen — als Kunst!
m1: Na dann! Bleibt noch David, der Student.
f1: Der hat sich eine Gitarre gekauft, gebraucht. Jetzt lernt er im Kurs spielen, jeden Montag. Man hört ihn abends üben — zum Glück ist er gar nicht schlecht!
Teil 3 · Gespräch 11
f1: Mama, ich brauche für Deutsch morgen unbedingt das neue Lesebuch! Frau Berger hat es heute gesagt.
f2: Schon wieder ein Buch? Das Heft habe ich dir doch erst gekauft … Na gut, wir fahren nach dem Essen zur Buchhandlung. Deine Brille nimmst du morgen aber auch mit!
f1: Ja, ja, versprochen!
Teil 3 · Gespräch 12
m2: Hallo Nina! Wartest du auf den Bus zur Uni?
f2: Nein, der Bus fährt heute nicht, die Fahrer streiken. Und mein Fahrrad hat einen Platten. Ich laufe — zwanzig Minuten, das geht schon. Die Vorlesung fängt erst um zehn an.
m2: Dann komme ich mit, Bewegung tut gut!
Teil 3 · Gespräch 13
f1: Lernen wir am Samstag zusammen für die Prüfung? Bei mir zu Hause ist es zu laut, meine Brüder sind da.
m1: Im Café kann ich mich nicht konzentrieren. Gehen wir in die Bibliothek — da gibt es Gruppenräume, die kann man reservieren.
f1: Perfekt, ich reserviere einen Raum für 10 Uhr.
Teil 3 · Gespräch 14
f2: Was gibt es heute in der Mensa?
m2: Fisch — aber den mochte ich letzte Woche schon nicht. Der Salat sieht auch traurig aus. Ich nehme die Nudeln mit Tomatensoße, die sind hier immer gut. Und ein Wasser.
f2: Gute Wahl, ich nehme das Gleiche.
Teil 3 · Gespräch 15
m1: Jonas, du siehst gestresst aus. Was ist los?
m2: Ich habe mein Handy im Bus liegen lassen! Die Tasche und die Schlüssel habe ich zum Glück. Ich habe schon beim Fundbüro angerufen — sie schauen nach.
m1: Ach du je! Soll ich dein Handy mal anrufen? Vielleicht hat es jemand gefunden.
Teil 4 · Interview
f1: Willkommen bei Campus-Radio! Unser heutiger Gast ist der älteste Student unserer Universität: Herr Faber, 60 Jahre alt. Herr Faber, haben Sie früher schon einmal studiert?
m1: Nein, nie! Mit sechzehn habe ich eine Lehre als Elektriker gemacht und dann vierzig Jahre gearbeitet. Studieren — davon habe ich immer nur geträumt.
f1: Und was studieren Sie jetzt?
m1: Geschichte! Das hat mich schon als Kind interessiert. Die alten Römer, das Mittelalter — jetzt lerne ich endlich alles richtig, mit echten Professoren.
f1: Sie sitzen mit Zwanzigjährigen im Hörsaal. Wie reagieren die jungen Leute auf Sie?
m1: Ganz wunderbar! Am Anfang war ich nervös, aber die jungen Leute sind sehr nett zu mir. Wir lernen zusammen, sie erklären mir den Computer, ich erzähle ihnen vom Leben. Komisch findet mich niemand — ich bin einfach der Klaus.
f1: Sind die Prüfungen schwer für Sie?
m1: Oh ja! Ich lerne dafür mehr als früher für meine Arbeit, viel mehr. Mein Kopf ist ja nicht mehr zwanzig. Aber ich habe bis jetzt alle Prüfungen geschafft — mit guten Noten!
f1: Und was kommt nach dem Studium? Wollen Sie noch einmal arbeiten?
m1: Nein, Geld verdienen möchte ich nicht mehr, ich habe ja meine Rente. Ich studiere nur für mich. Vielleicht schreibe ich danach ein Buch über die Geschichte unseres Dorfes — das wäre schön.
f1: Das wünschen wir Ihnen! Vielen Dank, Herr Faber.
Schreiben — Musterlösungen
Teil 1
Liebe Fatima, ich kann heute leider nicht zum Kurs kommen, ich habe Besuch von meinen Eltern. Kannst du mir bitte die Hausaufgaben schicken? Vielen Dank und bis Donnerstag! Himanshu
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, informelle Anrede, Bitte höflich formuliert.
Teil 2
Liebe Frau Hartmann, vielen Dank für die Materialien — sie helfen mir sehr beim Lernen. Ich habe noch zwei Fragen: Wann genau ist die Prüfung, am 15. oder am 16. August? Und was muss ich zur Prüfung mitbringen? Vielen Dank für Ihre Hilfe! Viele Grüße, Himanshu Kalra
Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, halbformelle Anrede/Gruß, Fragen korrekt gebildet.
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Wie war Ihre Schulzeit? — Gut! Meine Schule war groß, und ich hatte viele Freunde.
Was war Ihr Lieblingsfach? — Kunst, ich habe sehr gern gezeichnet.
Wie lernen Sie Deutsch? — Mit einem Online-Kurs und mit Arbeitsblättern, jeden Tag 30 Minuten.
Wo lernen Sie am besten? — Zu Hause am Schreibtisch, am Morgen mit einem Kaffee.
Teil 2
A: Ich lerne seit einem Jahr Deutsch, zusammen mit meiner Frau. Wir haben keinen Kurs, wir lernen mit Arbeitsblättern und einer Website — jeden Tag ungefähr eine halbe Stunde, am Abend. Die Grammatik finde ich schwer, besonders die Artikel: der, die, das! Wir lernen Deutsch, weil wir nach Deutschland ziehen möchten. Im August mache ich die A2-Prüfung.
B: Ich bin in Indien zur Schule gegangen, in eine große Schule mit über tausend Schülern. Der Unterricht war auf Englisch. Meine Lieblingsfächer waren Kunst und Mathematik. Ich hatte drei beste Freunde — mit einem habe ich noch heute Kontakt. Unsere Mathelehrerin war sehr streng, aber sie hat gut erklärt. An sie denke ich oft.
Teil 3
A: Wir brauchen zwei Lerntreffen und einen Probetest. Montag kann ich erst nach 18 Uhr.
B: Montag um 19 Uhr passt mir gut. Erstes Treffen: Montag, Thema Hören?
A: Ja! Dienstag hast du Fußball, und Mittwoch gehe ich ins Kino. Donnerstag?
B: Da arbeite ich bis 22 Uhr, Spätschicht. Dann bleibt das Wochenende.
A: Samstagvormittag gehe ich mit Oma auf den Markt, aber ab 14 Uhr bin ich frei.
B: Samstag 14 Uhr, zweites Treffen — Schreiben üben. Und der Probetest am Sonntag?
A: Ja, Sonntagvormittag um 10, bevor dein Familienessen beginnt. Volle 90 Minuten, wie echt!
B: Abgemacht. Ich drucke den Test aus.