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Transkripte
Teil 1 · Text 1
Und nun das Wetter für heute: Am Vormittag bleibt es freundlich und sonnig bei 28 Grad. Aber Achtung: Am Nachmittag ziehen von Westen starke Gewitter auf, mit Blitz, Donner und viel Regen. Bleiben Sie ab 15 Uhr besser zu Hause. Morgen wird es dann wieder ruhig.
Teil 1 · Text 2
Hallo Familie Brandt, hier ist Frau Klein vom Kindergarten. Morgen machen wir unseren Ausflug zum Bauernhof. Das Wetter wird super — sehr sonnig und heiß! Bitte geben Sie den Kindern unbedingt Sonnencreme und einen Hut mit. Regenjacken brauchen wir diesmal nicht. Danke und bis morgen!
Teil 1 · Text 3
Eine Durchsage der Stadtverwaltung: Der Wochenmarkt am Samstag fällt leider aus. Der Wetterdienst warnt vor einem schweren Sturm mit Windstärke zehn. Die Stände können bei diesem Wind nicht sicher stehen. Nächste Woche findet der Markt wieder normal statt.
Teil 1 · Text 4
Liebe Kundinnen und Kunden! Der Winter kommt — und wir sind vorbereitet: Ab Donnerstag beginnt unser großer Winterverkauf! Jacken, Mützen, Stiefel: alles bis zu vierzig Prozent reduziert. Heute gelten noch die normalen Preise, also warten Sie bis Donnerstag. Wir freuen uns auf Sie!
Teil 1 · Text 5
Guten Tag, Herr Petrov, hier ist Ihre Nachbarin, Frau Sailer. Ich habe gerade den Wetterbericht gehört: Heute Nacht gibt es Frost, minus drei Grad! Bitte holen Sie Ihre schönen Balkonblumen noch heute ins Haus, sonst erfrieren sie. Meine stehen schon im Wohnzimmer. Bis bald!
Teil 2 · Gespräch
f1: Na, Leute, die Tage werden kürzer. Paula, du freust dich doch bestimmt schon auf den Winter — dann liegst du wieder mit deinen Büchern auf dem Sofa!
f2: Genau! Draußen kalt, drinnen Tee und ein dicker Roman — das ist mein Winterglück. Und du, Jens?
m1: Ich brauche Schnee! Sobald es geht, fahre ich in die Alpen zum Skifahren. Letztes Jahr war ich fünfmal dort. Schwimmen im Sommer? Nichts für mich, ich bin ein Wintermensch.
f2: Und Ricarda? Die wartet sicher schon auf den Frühling.
f1: Oh ja! Im März geht es los in meinem Garten: Ich pflanze Tomaten, Salat und Blumen. Von April bis Juni bin ich jedes Wochenende draußen im Beet. Das ist besser als jedes Fitnessstudio!
m1: Ömer ist dann wohl unser Sommermann?
f2: Klar! Sobald es warm ist, steht er am Grill. Jeden Sonntag lädt er die halbe Nachbarschaft ein — Würstchen, Gemüse, alles. Sein Bruder wandert lieber, aber Ömer sagt: Der Grill ist mein Sport.
m1: Haha! Und Steffi? Die ist doch immer mit dem Rad unterwegs, oder?
f1: Nicht mehr! Seit sie die neue Kamera hat, ist der Herbst ihre Jahreszeit: Sie fotografiert den bunten Wald, jedes Wochenende. Ihre Bilder hängen sogar im Rathaus!
f2: Stimmt, die sind toll. Fehlt noch Viktor.
f1: Viktor liebt den Herbst auch — aber in der Küche! Kürbissuppe, Apfelkuchen, Pflaumenmus: Im Oktober kocht er jedes Wochenende ein. Wir bekommen alle ein Glas Marmelade!
Teil 3 · Gespräch 11
f1: Milan, zieh dir bitte die Regenjacke an, es regnet gleich!
m2: Aber Mama, mir ist warm! Kann ich nicht im T-Shirt gehen? Oder ich nehme die Mütze …
f1: Nein, eine Mütze hilft nicht gegen Regen. Die Regenjacke — sonst bleibst du zu Hause. Das T-Shirt kannst du darunter tragen.
Teil 3 · Gespräch 12
m1: Brrr, ist das kalt geworden! Möchtest du ein Eis? Kleiner Scherz.
f2: Sehr witzig! Bei fünf Grad trinke ich sicher keinen kalten Saft. Machst du uns einen heißen Tee? Mit Ingwer und Honig?
m1: Gute Idee, zwei Tassen Tee kommen sofort!
Teil 3 · Gespräch 13
f2: Was machen wir am Sonntag? Wandern in den Bergen?
m2: Es soll über 30 Grad werden — zum Wandern viel zu heiß! Und im Kino bei dem Wetter sitzen? Nein. Wir fahren am besten an den See, da können wir schwimmen und im Schatten liegen.
f2: Perfekt, ich packe die Badesachen ein!
Teil 3 · Gespräch 14
m2: Na, was hast du gekauft? Einen neuen Regenschirm?
f1: Nein, der alte ist noch gut. Aber der erste Schnee kommt bald, und meine alten Stiefel sind kaputt. Ich habe warme Winterstiefel gekauft — sieh mal, mit Fell innen!
m2: Die sehen gemütlich aus. Was haben sie gekostet?
Teil 3 · Gespräch 15
f2: Herr Wolf, haben Sie schon aus dem Fenster gesehen? Es schneit seit zwei Stunden!
m1: Ja, morgen früh liegt bestimmt viel Schnee auf dem Weg. Räumen wir wieder zusammen? Um sieben, vor der Arbeit?
f2: Einverstanden! Sie nehmen die Schaufel, ich mache den Weg mit dem Besen. Danach gibt es Kaffee bei mir.
Teil 4 · Interview
m1: Willkommen bei Radio Morgenluft! Sie kennen unsere heutige Gästin aus dem Fernsehen: Frau Storm präsentiert jeden Abend das Wetter. Frau Storm, sagen Sie ehrlich — muss man dafür etwas studieren?
f1: Ja, unbedingt! Ich habe fünf Jahre Meteorologie studiert, in Hamburg. Ohne das Studium versteht man die Wetterkarten gar nicht richtig.
m1: Und die Texte, die Sie am Abend sprechen — schreibt die jemand für Sie?
f1: Nein, die schreibe ich immer selbst. Ich sehe mir am Nachmittag alle Daten an und schreibe dann meinen Text. Nur so kann ich ihn abends frei und natürlich sprechen.
m1: Viele Leute sagen: Die Wettervorhersage stimmt ja doch nie. Was antworten Sie?
f1: Das war einmal! Die Vorhersage ist heute viel besser als früher. Für die nächsten drei Tage liegen wir fast immer richtig. Vor dreißig Jahren war schon der nächste Tag ein Problem.
m1: Haben Sie als Wetterfrau eine Lieblingsjahreszeit? Bestimmt den Sommer?
f1: Nein, den finden alle anderen toll! Ich liebe den Herbst: die Stürme, die Wolkenbilder, das dramatische Licht. Für eine Meteorologin ist der Herbst die spannendste Zeit.
m1: Und wenn ein Gewitter kommt — gehen Sie dann raus und schauen zu?
f1: Auf keinen Fall, Blitze sind lebensgefährlich! Ich beobachte Gewitter vom Fenster aus, mit Respekt. Das sage ich auch immer den Zuschauern: Bei Gewitter gehört niemand nach draußen.
m1: Ein guter Rat zum Schluss. Frau Storm, vielen Dank!
Sprechen — starke Beispielantworten
Teil 1
Was ist Ihre Lieblingsjahreszeit? — Der Winter in Bangalore, dann ist es angenehm kühl.
Was machen Sie bei Regen? — Ich bleibe zu Hause, lese und trinke Chai.
Sehen Sie den Wetterbericht? — Ja, jeden Morgen auf dem Handy, vor dem Weg zur Arbeit.
Haben Sie schon Schnee gesehen? — Ja, einmal in den Bergen, im Himalaya. Es war wunderschön.
Teil 2
A: In meinem Heimatland Indien ist das Wetter ganz anders als in Deutschland. In Bangalore ist es fast das ganze Jahr warm, ungefähr 25 bis 30 Grad. Von Juni bis September ist Regenzeit, der Monsun — dann regnet es jeden Tag sehr stark. Einen kalten Winter mit Schnee gibt es bei uns nicht. Mein Lieblingswetter ist der Dezember: sonnig, aber kühl am Abend.
B: An einem Regentag bleibe ich am liebsten zu Hause. Ich koche etwas Warmes, zum Beispiel eine Suppe oder Pakoras — das ist typisch bei uns, wenn es regnet. Dazu trinke ich Chai. Meine Frau und ich sehen dann oft einen Film oder spielen Karten. Manchmal gehe ich auch kurz raus und laufe im Regen — aber nur im Sommer, wenn der Regen warm ist!
Teil 3
A: Samstag scheint die Sonne — da müssen wir raus! Eine Radtour an den See?
B: Gern, aber erst nach meinem Yoga-Kurs, der geht bis 10.30 Uhr. Starten wir um 11.30?
A: Gut, das Auto wasche ich ein anderes Mal. Aber um 15 Uhr telefoniere ich mit meinen Eltern, eine Stunde.
B: Kein Problem, bis 15 Uhr sind wir zurück. Um 18 Uhr habe ich den Videoanruf mit Oma.
A: Passt. Und am Sonntag regnet es — Museum oder Kino?
B: Vormittags schlafe ich aus. Gehen wir um 14 Uhr ins Museum? … Ach, da bügelst du.
A: Das schiebe ich auf den Abend. Also Sonntag 14 Uhr Museum, und danach Kaffee und Kuchen!