Lösungen · Übungssatz 4/20 — Arbeit & Beruf

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Hallo zusammen, kurze Info: Das Team-Meeting heute um 14 Uhr ist nicht wie sonst in Raum 101. Der ist heute besetzt. Wir treffen uns in Raum 305, im dritten Stock neben der Teeküche. Bitte bringt eure Laptops mit. Bis später!
Teil 1 · Text 2 Guten Tag, Herr Krüger, hier ist Bauer von der Firma Solartech. Es geht um Ihr Angebot. Wir haben noch zwei Fragen zu den Preisen. Bitte rufen Sie mich heute noch zurück, ich bin bis 16 Uhr im Büro. Morgen bin ich leider den ganzen Tag unterwegs. Danke!
Teil 1 · Text 3 Liebe Kolleginnen und Kollegen, eine Durchsage: Am Samstag werden alle Büros gereinigt. Bitte räumen Sie am Freitag Ihre Schreibtische komplett auf und stellen Sie die Stühle hoch. Die Fenster schließt der Hausmeister, das müssen Sie nicht machen. Vielen Dank!
Teil 1 · Text 4 Achtung, eine wichtige Information: Der Haupteingang wird diese Woche renoviert und bleibt geschlossen. Bitte benutzen Sie den Eingang an der Parkgarage. Der Aufzug dort fährt in alle Etagen. Ab Montag ist der Haupteingang wieder offen. Danke für Ihr Verständnis.
Teil 1 · Text 5 Hi Team, hier ist Aylin Yildiz. Ihr wisst ja: Am Montag ist mein letzter Tag vor der Elternzeit. Ich bringe zum Abschied einen großen Schokoladenkuchen mit — selbst gebacken! Für Getränke sorgt zum Glück die Firma. Kommt alle um 15 Uhr in die Teeküche. Bis Montag!
Teil 2 · Gespräch m1: So, Kolleginnen und Kollegen, in zwei Wochen ist unser Firmenfest. Herr Brandt hat schon die Einladungen geschrieben — danke dafür! Was fehlt noch? Frau Costa, Sie wollten doch etwas übernehmen? f1: Ja, gern! Ich koche für alle. Mein Curry kennt ihr ja vom letzten Sommerfest — diesmal mache ich zwei große Töpfe, einen davon vegetarisch. m1: Wunderbar! Herr Nowak, backen Sie wieder Ihren berühmten Käsekuchen? m2: Dieses Jahr leider nicht, mir fehlt die Zeit. Aber ich fahre am Freitag zum Großmarkt und kaufe alle Getränke ein: Wasser, Saft, Limonade und ein paar Kisten Bier. m1: Auch gut. Dann brauchen wir noch Musik. Frau Öztürk, Sie kennen sich doch aus? f2: Ja, ich mache die Musik! Ich stelle eine Playlist zusammen und bringe meine großen Lautsprecher mit. Wünsche nehme ich bis Donnerstag an. m1: Sehr schön. Herr Fischer wollte eigentlich die Deko machen … m2: Nein, Chef, wir haben getauscht: Ich mache lieber die Fotos, ich habe ja die neue Kamera. Die Deko … das kann ich wirklich nicht. m1: In Ordnung. Frau Lehmann, übernehmen Sie dann die Blumen und die Dekoration? f1: Ja, mache ich gern! Ich hole am Morgen frische Blumen vom Markt und dekoriere die Tische. Aufräumen müssen danach aber bitte alle zusammen! m1: Versprochen — das machen wir alle gemeinsam. Danke, Leute!
Teil 3 · Gespräch 11 f2: Morgen, Herr Weiß! Sie sind ja ganz sportlich heute. Ist Ihr Auto kaputt? m2: Nein, das Auto steht in der Garage, und der Bus war mir heute zu voll. Bei dem schönen Wetter bin ich mit dem Fahrrad gekommen — zwanzig Minuten, schneller als der Bus! f2: Respekt! Vielleicht probiere ich das auch mal.
Teil 3 · Gespräch 12 m1: Ich gehe zur Kantine, soll ich dir etwas mitbringen? Heute gibt es Pizza und Tomatensuppe. f1: Pizza hatte ich gestern schon, und Suppe ist mir zu wenig. Bring mir bitte den großen Salat mit Hähnchen mit — und ein Wasser dazu. m1: Ein großer Salat, kommt sofort!
Teil 3 · Gespräch 13 f1: So, Herr Demir, Ihr Laptop ist eingerichtet und das Diensthandy haben Sie auch schon. Fehlt noch etwas? m2: Ja, eine Sache: Ich habe noch keinen Schlüssel für das Büro. Gestern Abend konnte ich nicht abschließen. f1: Oh, das tut mir leid! Den Schlüssel bekommen Sie heute Mittag beim Hausmeister.
Teil 3 · Gespräch 14 f2: Frau Berger hat doch nächste Woche ihr Jubiläum — zwanzig Jahre in der Firma! Schenken wir ihr Blumen? m1: Blumen sind langweilig, und ein Buch hat sie selbst genug. Wir haben zusammengelegt und kaufen ihr einen Gutschein für ihr Lieblingsrestaurant, 100 Euro. f2: Perfekt, da freut sie sich bestimmt!
Teil 3 · Gespräch 15 m2: Personalbüro Winter, guten Tag! f1: Guten Tag, hier ist Ana Silva. Es geht um mein Vorstellungsgespräch am Donnerstag. Um wie viel Uhr soll ich kommen? Um 8 Uhr? m2: Nein, Frau Silva, am Donnerstag um 14 Uhr. Am Vormittag ist Herr Winter noch auf einer Konferenz. Bitte bringen Sie Ihre Zeugnisse mit.
Teil 4 · Interview f1: Guten Morgen und willkommen bei Radio Stadtgespräch! Heute geht es um Berufe, die unsere Stadt am Laufen halten. Zu Gast ist Herr Okafor, Busfahrer bei den Verkehrsbetrieben. Herr Okafor, war Busfahrer Ihr Traumberuf? m1: Ja, wirklich! Schon als kleiner Junge habe ich immer vorne beim Fahrer gestanden und alles genau beobachtet. Andere Kinder wollten Pilot werden — ich wollte den großen Bus fahren. f1: Und wie sieht Ihr Arbeitstag aus? Beginnen Sie immer zur gleichen Zeit? m1: Nein, das wechselt jede Woche. Mal beginne ich um vier Uhr morgens, mal erst am Mittag, manchmal fahre ich bis Mitternacht. Das nennt man Schichtdienst. f1: Vier Uhr morgens — das klingt hart. Mögen Sie diese Frühschichten? m1: Ehrlich gesagt: Ja, sehr! Die Stadt ist dann noch ganz leer und ruhig, die Straßen sind frei, und ich sehe den Sonnenaufgang. Die Frühschicht ist meine Lieblingsschicht. f1: Haben Sie Kontakt zu Ihren Fahrgästen? m1: Natürlich! Viele fahren jeden Tag mit mir, immer die gleiche Linie. Die alte Frau Krause zum Beispiel, oder den kleinen Emil auf dem Schulweg — die kenne ich mit Namen. Wir grüßen uns, manchmal reden wir kurz. Das macht den Beruf schön. f1: Zum Schluss: Haben Sie manchmal Lust auf etwas Neues? Möchten Sie den Beruf wechseln? m1: Nein, auf keinen Fall. Ich fahre jetzt seit achtzehn Jahren Bus, und ich möchte das bis zur Rente machen. Es ist mein Traumberuf — warum soll ich wechseln? f1: Eine schöne Antwort! Herr Okafor, vielen Dank für das Gespräch.

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Liebe Petra, ich kann heute leider nicht ins Büro kommen, ich habe Fieber und bleibe im Bett. Kannst du bitte den Termin mit der Firma Solartech verschieben? Vielen Dank! Himanshu

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, informelle Anrede, Bitte mit „Kannst du …?“ korrekt.

Teil 2

Sehr geehrter Herr Winter, vielen Dank für die Einladung zum Team-Essen am Freitag. Ich komme sehr gern. Leider kann ich erst um 19.30 Uhr da sein, weil mein Deutschkurs bis 19 Uhr dauert. Ich freue mich auf den Abend! Mit freundlichen Grüßen, Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, formelle Anrede/Gruß (Sehr geehrter … / Mit freundlichen Grüßen), Nebensatz mit „weil“ korrekt.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Was sind Sie von Beruf? — Ich bin UX-Forscher bei einer Software-Firma.
Wann beginnt Ihre Arbeit? — Meistens um zehn Uhr, ich arbeite oft von zu Hause.
Was machen Sie in der Mittagspause? — Ich esse mit den Kollegen und gehe kurz spazieren.
Wie kommen Sie zur Arbeit? — Ich fahre mit dem Bus, das dauert ungefähr 40 Minuten.

Teil 2

A: Ich arbeite als Forscher bei einer großen Software-Firma. Ich spreche mit Kunden und frage: Was ist gut am Programm, was ist schlecht? Dann schreibe ich Berichte für die Entwickler. Mein Büro ist in Bangalore, aber ich arbeite oft von zu Hause. Meine Kollegen kommen aus vielen Ländern. Am besten gefällt mir: Jede Woche lerne ich etwas Neues.
B: Als Kind wollte ich Architekt werden. Ich habe immer Häuser gemalt und mit Bausteinen gespielt. Mein Onkel war Architekt, und ich fand seine Pläne toll. Ich habe dann wirklich Architektur studiert! Aber heute arbeite ich am Computer, in der Software-Branche. Meine Eltern finden das gut — nur meine Oma fragt immer noch: Wann baust du mir ein Haus?

Teil 3

A: Machen wir das Essen gleich am Montag? Ach nein, da habe ich von 12 bis 14 Uhr ein Kundenmeeting. B: Und am Dienstag gehe ich um 12.30 Uhr mit den Kollegen zum Sport. Mittwoch? A: Am Mittwoch habe ich um 12 Uhr Zahnarzt. Wie ist Donnerstag bei dir? B: Schlecht — da bin ich den ganzen Tag in einer Schulung. Bleibt Freitag. A: Am Freitag bin ich im Homeoffice … aber für ein Willkommensessen komme ich gern ins Büro! B: Super, dann Freitag um 12.30 Uhr im italienischen Restaurant. Ich reserviere einen Tisch.