Lösungen · Übungssatz 3/20 — Reisen & Verkehr

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Sehr geehrte Fahrgäste, der ICE nach München um 12 Uhr 15 hat heute etwa 20 Minuten Verspätung. Grund ist ein Problem an der Strecke. Der Zug fährt heute außerdem von Gleis 9 ab, nicht von Gleis 3. Wir bitten Sie um etwas Geduld und danken für Ihr Verständnis.
Teil 1 · Text 2 Hallo Anna, hier ist Katrin. Du, unser Treffen heute Abend im Restaurant müssen wir leider verschieben. Mein Sohn ist krank, und ich kann ihn nicht allein lassen. Hast du vielleicht am Freitag Zeit? Dann könnten wir uns treffen. Melde dich bitte kurz. Bis bald!
Teil 1 · Text 3 Und nun die Verkehrsnachrichten. Auf der Autobahn A5 zwischen Freiburg und Karlsruhe gibt es einen langen Stau, etwa acht Kilometer. Ein Lastwagen hat eine Panne. Fahren Sie besser über die Landstraße, dort ist alles frei. Auf allen anderen Straßen läuft der Verkehr normal. Gute Fahrt!
Teil 1 · Text 4 Achtung, eine Information für die Passagiere des Fluges nach Berlin: Der Flug LH 210 ist jetzt zum Einsteigen bereit. Bitte gehen Sie zum Gate B12. Das Gate schließt in 15 Minuten. Passagiere mit kleinen Kindern dürfen zuerst einsteigen. Wir wünschen Ihnen einen guten Flug.
Teil 1 · Text 5 Hi Simon, hier ist Jan. Wegen morgen: Ich kann dich doch mit dem Auto mitnehmen. Ich fahre um 7 Uhr 30 los und hole dich vor deiner Wohnung ab. Sei bitte pünktlich, ich möchte nicht im Stau stehen. Wenn das nicht passt, ruf mich an. Tschüss!
Teil 2 · Gespräch f1: Simon, wir haben eine ganze Woche Urlaub hier in den Bergen. Lass uns planen! Gestern, am Montag, sind wir ja schon gewandert. m1: Ja, das war schön, aber meine Beine tun noch weh. Morgen, am Dienstag, möchte ich lieber etwas Ruhigeres machen. f1: Wie wäre es mit einer Radtour am Dienstag? Wir können Fahrräder leihen und am See entlangfahren. m1: Gute Idee, Rad fahren ist gut für die Beine. Und am Mittwoch? Ich habe gehört, es soll regnen. f1: Wenn es regnet, gehen wir am Mittwoch ins Museum. Dort gibt es gerade eine Ausstellung über die Region. m1: Perfekt, das Museum passt bei Regen. Am Donnerstag soll das Wetter dann wieder schön werden. f1: Dann gehen wir am Donnerstag schwimmen! Der See ist bestimmt warm genug. m1: Super. Und am Freitag würde ich gern mal angeln. Mein Vater hat mir das früher beigebracht. f1: Angeln am Freitag, warum nicht. Ich lese dann ein Buch am Ufer. Bleibt noch der Samstag. m1: Am Samstag ist das große Konzert auf dem Marktplatz. Da möchte ich unbedingt hin. f1: Oh ja, Konzert am Samstag, das wird toll! Ich habe erst an das Kino gedacht, aber das Konzert ist viel schöner. m1: Genau. Ins Restaurant gehen wir dann eben jeden Abend, das ist ja sowieso klar. Und am Sonntag fahren wir wieder nach Hause.
Teil 3 · Gespräch 11 m1: Fliegst du nach Berlin? f1: Nein, das Flugzeug ist mir zu teuer. Und mit dem Auto dauert es viel zu lange. Ich fahre mit dem Zug, das ist günstig, und ich kann dabei lesen. m1: Gute Wahl, dann bist du entspannt.
Teil 3 · Gespräch 12 m2: Nimmst du den großen Koffer mit? f2: Nein, der Koffer ist zu groß für nur drei Tage. Ich nehme nur meine Tasche. Und einen Regenschirm brauche ich nicht, das Wetter soll schön werden. m2: Gut, dann reisen wir leicht.
Teil 3 · Gespräch 13 f1: Nehmen wir ein Taxi zum Flughafen? m1: Nein, das Taxi ist teuer. Und die Straßenbahn fährt leider nicht bis zum Flughafen. Aber der Bus fährt direkt hin, und er kommt alle zehn Minuten. f1: Okay, dann nehmen wir den Bus.
Teil 3 · Gespräch 14 m2: Guten Tag, was möchten Sie? f2: Ich brauche ein Ticket nach Freiburg, bitte. Einfach, zweiter Klasse. m2: Gern. Möchten Sie auch eine Zeitung oder einen Kaffee für die Fahrt? f2: Nein danke, wirklich nur das Ticket.
Teil 3 · Gespräch 15 f1: Wie wird das Wetter in den Bergen? Schneit es schon? m1: Nein, Schnee gibt es noch nicht. Und Regen ist auch nicht angesagt. Es soll die ganze Woche sonnig sein. f1: Wunderbar, dann packe ich die Sonnenbrille ein.
Teil 4 · Interview f1: Willkommen bei Radio Freiburg! Unser Thema heute: unterwegs ohne Auto. Zu Gast ist Herr Fischer. Herr Fischer, Sie fahren sehr viel mit dem Zug, richtig? m1: Ja, fast jeden Tag. Ich arbeite in Stuttgart, wohne aber in Freiburg. Das sind zwei Stunden mit dem Zug, hin und zurück. f1: Das ist weit. Haben Sie denn kein Auto? m1: Nein, ich habe mein Auto vor zwei Jahren verkauft. Ich brauche es nicht mehr. Der Zug ist bequemer, und ich muss nicht im Stau stehen. f1: Aber zwei Stunden im Zug jeden Tag — ist das nicht langweilig? m1: Überhaupt nicht! Im Zug kann ich arbeiten, am Laptop meine E-Mails schreiben oder ein Buch lesen. Die Zeit vergeht schnell. Im Auto könnte ich das alles nicht machen. f1: Wie kaufen Sie Ihre Fahrkarten? m1: Ganz modern, mit dem Handy. Ich habe eine App, da kaufe ich das Ticket in einer Minute. Zum Schalter gehe ich fast nie mehr. f1: Gibt es auch Probleme? Zum Beispiel Verspätungen? m1: Ja, das gibt es leider. Manchmal hat der Zug Verspätung, dann komme ich später nach Hause. Das ärgert mich schon. Aber meistens klappt alles gut. f1: Und in Zukunft? Wollen Sie vielleicht wieder ein Auto kaufen? m1: Nein, auf keinen Fall. Ich bleibe beim Zug. Das ist günstiger, besser für die Umwelt, und ich bin entspannter. Ich möchte kein Auto mehr. f1: Herr Fischer, vielen Dank für das Gespräch!

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Liebe Katrin, es tut mir leid, ich komme leider später. Mein Zug hat 30 Minuten Verspätung. Ich bin erst um 18 Uhr am Bahnhof. Kannst du mich dort abholen? Bis später! Simon

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte behandelt, passende Anrede und Gruß, einfache Sätze korrekt (Perfekt/Präsens).

Teil 2

Sehr geehrte Damen und Herren, ich möchte am Wochenende vom 12. bis 14. Juni ein Doppelzimmer buchen. Was kostet das Zimmer pro Nacht? Und haben Sie einen Parkplatz für Ihre Gäste? Bitte schicken Sie mir eine kurze Antwort. Mit freundlichen Grüßen, Katrin Bauer

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, formelle Anrede/Gruß (Sehr geehrte Damen und Herren / Mit freundlichen Grüßen), höfliche Fragen.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Wie fahren Sie zur Arbeit? — Ich fahre meistens mit dem Bus, das dauert etwa 20 Minuten.
Reisen Sie gern? — Ja, sehr gern. Im Urlaub reise ich am liebsten mit dem Zug.
Haben Sie ein Auto? — Nein, ich habe kein Auto. In der Stadt brauche ich keins.
Was ist Ihre Lieblingsstadt? — Meine Lieblingsstadt ist Berlin, dort war ich schon dreimal.

Teil 2

A: Zur Arbeit fahre ich meistens mit dem Bus. Die Haltestelle ist direkt vor meinem Haus, das ist sehr praktisch. Die Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Ein Auto habe ich auch, aber in der Stadt ist der Verkehr oft schlecht und ich finde keinen Parkplatz. Wenn das Wetter schön ist, fahre ich manchmal mit dem Fahrrad. Zu Fuß gehe ich nur, wenn ich Zeit habe.
B: Am liebsten reise ich in die Berge, denn dort ist die Natur so schön und die Luft ist frisch. Ich reise meistens zusammen mit meiner Frau, manchmal auch mit Freunden. Zweimal im Jahr machen wir eine größere Reise, im Sommer und im Winter. Meistens bleiben wir eine Woche. Wir fahren gern mit dem Zug, denn dann können wir die Landschaft sehen.

Teil 3

A: Wollen wir am Sonntag losfahren? Vielleicht schon um 10 Uhr? B: Um 10 Uhr habe ich Zeit, aber du hast doch Brunch mit deinen Eltern, oder? A: Stimmt, der Brunch geht bis kurz vor 12. Um 12 Uhr wäre ich frei. Und du? B: Um 12 habe ich auch Zeit! Perfekt. Danach habe ich aber um 14 Uhr Klavierunterricht. A: Und ich habe um 14 Uhr Fußballtraining. Der Nachmittag passt also nicht. B: Genau, aber um 12 Uhr geht es bei uns beiden. Machen wir den Ausflug um 12 Uhr? A: Ja! Ich schlage den See vor, da können wir spazieren gehen und ein Eis essen. B: Super, dann treffen wir uns um 12 Uhr am Bahnhof.