Lösungen · Übungssatz 1/20 — Familie & Wohnen

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Transkripte

Teil 1 · Text 1 Hallo Michael, hier ist Oma. Du, mein Zug hat leider Verspätung. Ich komme nicht wie geplant um 15 Uhr an, sondern erst um halb vier. Kannst du mich trotzdem vom Bahnhof abholen? Ich warte am Gleis 7. Bis später, mein Junge!
Teil 1 · Text 2 Liebe Kundinnen und Kunden, herzlich willkommen im Möbelhaus Wohnwelt! Diese Woche finden Sie unsere Sonderangebote nicht wie sonst im Erdgeschoss, sondern in der dritten Etage: Sofas und Sessel bis zu fünfzig Prozent reduziert! Unser Restaurant in der dritten Etage hat heute bis 18 Uhr geöffnet.
Teil 1 · Text 3 Guten Tag, Frau Sommer, hier ist die Hausverwaltung Krüger. Es geht um Ihre Heizung. Der Handwerker kann leider doch nicht am Mittwoch kommen. Er kommt jetzt am Donnerstag, zwischen 8 und 12 Uhr. Bitte bleiben Sie an dem Vormittag zu Hause. Vielen Dank und auf Wiederhören!
Teil 1 · Text 4 Und nun das Wetter für das Wochenende. Wer am Samstag einen Umzug oder einen Ausflug plant, hat Glück: Es bleibt den ganzen Tag trocken, bei freundlichen 22 Grad. Am Sonntag müssen Sie dann aber mit Regen rechnen, besonders am Nachmittag. Das war das Wetter, gleich geht es weiter mit Musik.
Teil 1 · Text 5 Guten Tag, Frau Klein, hier ist die Umzugsfirma Blitz. Sie möchten am Samstag in zwei Wochen umziehen. Wir haben den Termin für Sie reserviert. Bitte rufen Sie uns bis Freitag um 18 Uhr zurück und bestätigen Sie den Termin. Sonst müssen wir ihn leider an andere Kunden geben. Danke schön!
Teil 2 · Gespräch f1: Jonas, hast du kurz Zeit? Wir müssen die Woche planen. Gestern, am Montag, haben wir ja schon die ganze Wohnung geputzt. m1: Ja, zum Glück ist das fertig! Also, morgen ist Dienstag. Da ist der Kühlschrank leer — wir müssen unbedingt einkaufen gehen. Der Supermarkt hat bis 20 Uhr auf. f1: Gut, dann gehen wir Dienstag nach der Arbeit zusammen einkaufen. Und Mittwoch? Ich wollte eigentlich lesen, aber das neue Schwimmbad hat jetzt bis 22 Uhr geöffnet. m1: Super Idee! Dann gehen wir am Mittwoch schwimmen. Am Donnerstag kommen doch deine Eltern zu Besuch, oder? f1: Genau. Da möchte ich nicht ins Restaurant gehen — wir kochen am Donnerstag zu Hause für sie. Ich mache die Lasagne, du den Salat. m1: Einverstanden. Freitag habe ich dann einen Wunsch: Der neue Film mit Elyas M'Barek läuft. Kommst du mit ins Kino? f1: Klar, Kino am Freitag ist super. Und am Samstag? Fernsehen den ganzen Tag? m1: Nein, bitte nicht! Wenn das Wetter schön bleibt, fahren wir am Samstag mit dem Rad an den See. Die Fahrräder stehen ja jetzt im neuen Keller. f1: Perfekt, dann machen wir eine Radtour. Den Garten machen wir dann nächste Woche!
Teil 3 · Gespräch 11 f2: Herr Schmidt, kommen Sie am Samstag auch zum Hausfest im Hof? m2: Natürlich, Frau Weber! Soll ich einen Kuchen mitbringen? f2: Kuchen bringt schon Frau Müller mit, und Wein haben wir genug. Aber ein großer Salat wäre wunderbar! m2: Kein Problem, dann mache ich meinen Nudelsalat. Bis Samstag!
Teil 3 · Gespräch 12 m1: Und, fährst du am Wochenende zu deiner Schwester nach Bremen? Nimmst du das Auto? f1: Nein, das Auto ist doch kaputt. Und der Bus dauert vier Stunden. Ich habe ein günstiges Zugticket gefunden, nur 19 Euro. m1: Super! Dann bist du ja in zwei Stunden da.
Teil 3 · Gespräch 13 f2: Hallo Papa! Na, wie ist die neue Wohnung? m2: Schön! Aber es gibt ein Problem. Zuerst dachte ich, die Lampe in der Küche ist kaputt — aber nein, der Herd funktioniert nicht. Ich kann nicht kochen! f2: Oje! Zum Glück ist wenigstens die Waschmaschine neu. Ruf schnell den Vermieter an!
Teil 3 · Gespräch 14 f1: Lukas, gehst du bitte noch zum Supermarkt? Oma und Opa kommen gleich zum Kaffee. m2: Klar, Mama. Brauchen wir Brot? f1: Nein, Brot haben wir noch, und Obst auch. Aber die Milch ist alle — hol bitte zwei Liter. Ohne Milch kann Opa keinen Kaffee trinken! m2: Okay, ich beeile mich.
Teil 3 · Gespräch 15 m1: Was machen wir am Sonntag mit den Kindern? Schwimmbad? Oder wieder ins Museum? f1: Das Wetter soll super werden. Ich finde, wir machen ein Picknick im Park — die Kinder können draußen spielen, und wir packen einen Korb mit Brötchen und Obst. m1: Gute Idee, das ist auch noch günstig. Also Picknick!
Teil 4 · Interview f1: Willkommen bei Radio Alltag! Unser Thema heute: Wohnen mit der ganzen Familie. Zu Gast ist Herr Weber aus Köln. Herr Weber, Sie wohnen ja nicht allein. m1: Nein, ganz und gar nicht! Wir wohnen mit drei Generationen zusammen in einem Haus: meine Mutter, also die Oma, dann meine Frau und ich, und unsere zwei Kinder. f1: Drei Generationen unter einem Dach — gibt das keinen Streit? Zum Beispiel in der Küche? m1: Nein, das ist bei uns gut gelöst. Meine Mutter hat ihre eigene kleine Wohnung im Erdgeschoss, mit eigener Küche und eigenem Bad. Wir wohnen oben und haben natürlich auch unsere eigene Küche. Jeder kocht normalerweise für sich. f1: Normalerweise? Das heißt, nicht immer? m1: Genau. Am Sonntag kocht die Oma für alle — das ist Tradition. Ihr Sonntagsbraten ist berühmt! Aber eben nur einmal in der Woche, jeden Tag wäre ihr das zu viel. f1: Und wie finden Ihre Kinder das Leben mit der Oma? m1: Die lieben es! Die Oma hat immer Zeit, sie hilft bei den Hausaufgaben und erzählt die besten Geschichten. Die Kinder sagen immer: Bei Oma ist es am schönsten. f1: Klingt gut. Haben Sie manchmal Lust wegzuziehen, vielleicht in eine andere Stadt? m1: Nein, überhaupt nicht. Wir bleiben hier in Köln, in unserem Haus. Hier haben wir alles, was wir brauchen — und die Familie ist zusammen. Das ist uns das Wichtigste. f1: Herr Weber, vielen Dank für das Gespräch!

Schreiben — Musterlösungen

Teil 1

Liebe Anna, es tut mir leid, ich komme zu spät zum Essen. Auf der Autobahn ist ein großer Stau. Ich bin erst um 19.30 Uhr da. Fangt bitte ohne mich an! Bis gleich, Markus

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte behandelt, passende Anrede und Gruß, einfache Sätze korrekt (Perfekt/Präsens).

Teil 2

Liebe Frau Meier, vielen Dank für die Einladung zum Hausfest am Samstag. Ich komme sehr gern und bringe auch meine Frau mit. Können wir etwas zum Essen oder zum Trinken mitbringen, vielleicht einen Salat? Viele Grüße, Himanshu Kalra

Der Prüfer achtet auf: alle 3 Punkte, halbformelle Anrede/Gruß (Liebe Frau … / Viele Grüße), Fragesatz korrekt.

Sprechen — starke Beispielantworten

Teil 1

Wann haben Sie Geburtstag? — Ich habe am zwölften Mai Geburtstag.
Wo wohnen Sie? — Ich wohne in Bangalore, in einer Wohnung im zweiten Stock.
Haben Sie Geschwister? — Ja, ich habe eine Schwester. Sie wohnt bei meinen Eltern.
Was machen Sie am Wochenende? — Am Samstag kaufe ich ein und am Sonntag koche ich für meine Familie.

Teil 2

A: Ich wohne mit meiner Frau in einer Wohnung im zweiten Stock. Die Wohnung hat drei Zimmer: ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein kleines Arbeitszimmer. Mein Lieblingszimmer ist das Wohnzimmer, weil es groß und hell ist. Dort lesen wir am Abend oder sehen fern. Einen Balkon haben wir auch — im Sommer frühstücken wir dort.
B: Am Wochenende habe ich endlich Zeit für meine Familie. Am Samstagvormittag kaufen wir zusammen auf dem Markt ein. Danach kochen wir oft zusammen — meistens etwas Indisches. Am Sonntag machen wir gern einen Ausflug, zum Beispiel in den Park oder an den See. Manchmal kommen auch meine Eltern zu Besuch, dann spielen wir Karten und trinken Tee.

Teil 3

A: Hast du am Samstagvormittag Zeit? Da können wir einkaufen und kochen. B: Nein, am Vormittag gehe ich joggen, und um 12 Uhr esse ich mit einer Kollegin. Geht es bei dir um 14 Uhr? A: Um 14 Uhr muss ich das Auto in die Werkstatt bringen. Aber um 16 Uhr habe ich Zeit. B: Um 16 Uhr bin ich beim Friseur. Wie ist es um 18 Uhr? A: Da kommt Fußball im Fernsehen … aber gut, Familie ist wichtiger! Also um 18 Uhr bei mir? B: Ja, super. Dann kaufe ich vorher ein und wir kochen zusammen um 18 Uhr.